Literatur entsteht überhaupt nur aus
Widersprüchen, sonst entsteht
Langeweile.
(?)
Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die andere Windmühlen!
(Eine alte chinesische Weisheit)
Man kann nichts garantieren, man kann nur die für diesen
Augenblick beste Entscheidung treffen.
(?)
Mitleid bekommt man geschenkt. Neid muss man sich hart erarbeiten.
(Andre Schekelmann)
Um Irrtümer zu vermeiden, muß man die Quelle derselben, den
Schein, zu
entdecken suchen.
(Immanuel Kant)
Wer davon überzeugt ist, das Ende der
Dinge zu wissen, die er gerade erst beginnt, ist entweder außerordentlich
weise oder ganz besonders töricht; so oder so ist er aber gewiß
ein unglücklicher Mensch, denn er hat dem Wunder ein Messer ins
Herz
gestoßen.
(Der Drachenbeinthron - von Tad Williams)
Wie vernünftige Menschen oft sehr dumm sind,
so sind die Dummen manchmal sehr gescheit.
(Heinrich Heine)
Ein Geiziger kann nichts Nützlicheres und Besseres tun, als wenn
er stirbt.
(MARTIN LUTHER)
Ironie ist das Körnchen Salz, das das Aufgetischte überhaupt
erst
genießbar macht.
(JOH. WOLFGANG V. GOETHE)
Der Pessimist beklagt den Riß in der Hose -
der Optimist freut sich über den Luftzug
(Edmond Jaloux)
Kunstmaler - bemale auch Ihre
Klowände mit deftigen Sprüchen aus
dem 19. Jahrhundert.
(?)
Zweifel muß nichts weiter sein als Wachsamkeit,
sonst kann er gefährlich werden.
(Lichtenberg)
Es macht keinen Sinn, praezise zu sein,
wenn man ueberhaupt nicht weiss, wovon man spricht.
(John von Neumann)
Manche Menschen versuchen von ihren Fehlern abzulenken,
indem sie auf die Fehler anderer hinweisen.
Leider funktioniert diese Taktik meistens.
(Roland Spindler)
Die Luft besitzt eine gewisse verborgene Tugend.
In dieser Tugend verbirgt sich die geheime Nahrung des Lebens.
(?)
Die meisten Menschen sind wie Stecknadeln:
Der Kopf ist nicht das Wichtigste an ihnen.
(Jonathan Swift)
Geld ist ungeheur wichtig zur Selbsterhaltung - nur darf man es nicht
lieben.
(?)
Drei Engel mögen Dich begleiten durch Deine ganze Lebenszeit und
die drei Engel, die ich meine, sind Liebe, Glück und Zufriedenheit.
(?)
Du bist so jung wie deine Begeisterung.
(?)
Du hast es ja leicht, sagte jemand
zum Sprüchemacher: Wenn du erst mal
1OOOO zusammen hast, kannst du wieder
von vorn anfangen
(?)
Ein Mann am Steuer eines Autos ist
ein Pfau, der sein Rad in der Hand haelt.
(Anna Magnani)
Eine Idee sollte nicht nur Hand und Fuß, sondern auch Herz und
Hirn haben.
(nach Michael Anton)
noch nicht in rot
wir sind noch
so weiß atmen noch
wintergrün verbergen uns
hinter violettenen lidern
und träumen nur in rot
hol doch
den geschmack der trauben ins haus
stell doch
den duft des jasmin ins fenster
und schichte den roggen
greif mir nur
ohne scheu ins herz ich
bin keine prinzessin ich
schlafe auch auf erbsen
und habe keine angst
vor narben
deinen oder meinen
doch eile dich
bevor der april uns fängt
es küßt sich schlecht mit blauen lippen
und es gibt keine verbote
in dieser nördlichen nacht
(?)
Das Gedächtnis ist ein sonderbares Sieb...
(Nach Wieslaw Brudzinski)
Die Geldgier ist des Teufels liebstes Kind.
(Spruchweisheit)
Es gibt Menschen, die sich nie verlieben würden,
wenn sie nicht Gespräche über die Liebe gehört hätten.
(La Rochefoucauld)
Tanzen ist die Poesie des Fußes.
(Dryden)
Der Mensch soll lernen, nur die Ochsen bueffeln.
(Erich Kaestner)
Die Männer beteuern immer, sie lieben die innere Schönheit
der Frau.
Komischerweise gucken sie aber ganz woanders hin!
(Gabriela Teichmann)
Du gleichst dem Geist, den du begreifst, nicht mir!
(Goethe, Faust I)
Gefahr droht immer dort, wo man seine eigenen Fehler nicht eingestehen
will
(Spruchweisheit)
Mediterrane Gefühle begleiten mich hier im Alltag. Der Wind streicht
sanft durch mein Haar er kühlt mich micht, er hüllt mich ein.
(Dorothee Bruegger)
Wer zuviel lernen will, der lernt nichts.
(?)
Don't dream your life, live your dream!
(Musical Space Dream)
Geh näher ran, die Sprüche sind
besser als du denkst
(?)
Du kannst Dein Leben nicht verlängern und Du kannst es auch
nicht verbreitern. Aber Du kannst es vertiefen!
(Gorch Fock- war das nicht ein Schiff?)
Kann der Blick nicht überzeugen, überred't die Lippe nicht.
(Franz Grillparzer)
Was du immer je kannst werden,
Arbeit scheue nicht und Wachen,
aber hüte deine Seele vor dem Karriere-Macher.
(Theodor Storm)
Wo Eitelkeit und Prunksucht anfängt, hört der innere Wert
auf.
Wer im Verkehr mit Menschen die Manieren einhält, lebt von Zinsen,
wer sich über sie hinwegsetzt, greift sein Kapital an.
(Goethe)
Besser ist es hinkend auf dem rechten Weg zu gehen,
als mit einem festen Schritt abseits.
(Augustinus)
Krieg bestraft Strafende und Bestrafte.
Die Rücksicht auf das Recht der anderen -
das ist der Frieden
(Benito Juarez)
Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen
Schatten.
(Karl Kraus)
Wenn du Geld verlierst, verlierst du viel, wenn du deine Begeisterung
verlierst, verlierst du ALLES
(?)
Zuviel der Sorge tut nicht gut, macht bleich und dürr und dünnt
das Blut.
Ein Narr, der nicht will lassen schlendern, was er doch nicht
vermag zu ändern.
(Sebastian Brant)
Wandere der Sonne entgegen, und Du läßt die Schatten hinter
Dir.
(?)
Am Grunde eines Problems sitzt immer ein
Deutscher.
(Voltaire)
Die Fliege an der Wand zählt nicht die Stunde des Tages.
(aus dem MAD-Magazin)
Verliere nie die Nerven -
auch der ehrlichste Finder könnte sie nicht zurückgeben.
(?)
Der Pechvogel stirbt sogar an einem Grießbrei.
(Bulgarische Spruchweisheit)
Ein gutes Pferd kann nicht zwei Sättel tragen.
(Spruchweisheit aus China)
Jeder Tag, an dem du nicht lächelst,
ist ein verlorener Tag.
(Charlie Chaplin)
Talente finden Lösungen, Genies entdecken Probleme.
(Krailsheimer)
Wer zuviel fernsieht, verliert den Weitblick.
(E.Toeckers Sprüchesammlung)
Wir sind alle Würmer, nur glaube ich, daß ich ein Glühwürmchen
bin.
(Winston Churchill)
Anekdote:
Ein junger Offizier empfahl dem römischen Feldherrn Quintus Cecilius
Metelus, eine Festung anzugreifen und, um zu beweisen, daß es ein
ganz gefahrloses Unternehmen sei, sagt er: "Das wird uns höchstens
zehn Mann kosten." Worauf Metelus fragte: "Bist du bereit,
unter diesen zehn Mann zu sein?"
(Quintus Cecilius Metelus)
Die Frauen ändern zwar manchmal ihre Ansichten, aber nie ihre Absichten.
(Curt Goetz)
Die Wahrheit bedarf nicht viele Worte, die Lüge kann nie genug
haben.
Moralische Entrüstung ist Eifersucht mit einem Heiligenschein.
(H. G. Wells)
Es ist wichtiger, daß sich jemand über eine Rosenblüte
freut, als daß er ihre Wurzeln
unter das Mikroskop bringt.
(Oscar Wilde)
Manches was vom Tisch gefegt wird, findet
sich unter dem Teppich wieder.
(?)
Die Ideen sind nicht verantwortlich für das,
was die Menschen aus ihnen machen.
(Werner Heisenberg)
Erstens kommt es anders und zweitens als
man denkt.
(?)
Gewonnen hat immer der, der lieben, dulden und verzeihen kann.
(H. Hesse)
Tradition ist, von der Vergangenheit zu lernen,
um in der Zukunft bestehen zu können.
(Ron Dennis)
Verfüge nie über Geld, ehe du es hast.
(Thomas Jefferson)
Wenn durch einen Menschen mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, hat
sein Leben einen Sinn gehabt.
(Nach Alfred Delp)
Wer nicht liebt, Wein, Weib und Gesang, spart manche Groschen sein Leben
lang.
Es ist schon verwunderlich, mit welcher Begeisterung Pessimisten ihre
Fortpflanzung
betreiben.
(Art van Rheyn)
Ist der Mensch mäßig und genügsam,
so ist auch das Alter keine schwere Last, ist er es nicht, so ist auch
die Jugend voller Beschwerden.
(Platon)
Jeder der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen,
wird nie alt
werden.
(Franz Kafka)
Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der
Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung.
(Jean-Jaques Rosseau)
Reisen bedeutet nicht unbedingt Ortsveränderung. Es ist das Vergnügen
zu verschwinden.
(?)
Was immer das Geld auch für uns tun mag, es ist immer noch viel
weniger als das, was wir für das Geld tun.
(?)
Warum ist in einer Demokratie der Großteil
des Volksvermögens in den Händen einer Minderheit, und warum
glaubt die Mehrheit an der Macht zu sein?
Max Frisch: Sind Sie ein guter Freund?
Diese Sammlung an Zitaten ist wie ein Sack
voller gelber Post-It die man in das Buch kleben kann das das Leben
schreibt
und das den Titel Erkenntnis trägt. Nur leider blättern
wir zu selten in diesem Buch.
(Franz über seine Sammlung)
Anekdote:
Während eines Wiener Gastspiels wurde Wilhelm Furtwängler
gefragt, ob er nicht das für den Nachmittag angesetzte Konzert des
Ärzteorchesters der Donaumetropole besuchen wolle. "Nein", entgegnete
der große Dirigent "da laß ich mir lieber von meinen Philharmonikern
den Blinddarm herausnehmen!"
(Wilhelm Furtwängler)
Eh Du anfängst, die Welt zu verändern,
gehe dreimal durch Dein eigenes Haus.
(Chinesische Spruchweisheit)
Bei großen Sprüchen junger Leute nur
lächeln: Wir haben alle mal groß
angefangen.
(?)
Geh deinen Weg und laß die Leute reden
(Dante Alighieri)
Ich wohne in meinem eigenen Haus, habe niemanden nie nichts nachgemacht
und - lachte noch jenen Meister aus, der nicht sich selber auslacht.
(Friedrich Nietzsche)
Beginne Deinen Tag mit einem Lächeln!
Deine Mitmenschen werden es Dir danken!
(?)
Das Gefühl findet, der Scharfsinn weiß die Gründe.
(Jean Paul)
Die Zeit mit ihrem stetigen Schweigen lehrt uns mehr als die Menschen
mit ihrem stetigen Reden.
(Johann Michael Sailer)
Gut ist der Mensch nur, wenn ihm das Leben schlechthin,
das der Pflanze
und das des Tieres
wie das des Menschen,
heilig ist und er sich ihm
überall, wo es in Not ist,
helfend hingibt.
(Albert Schweitzer)
In einer Irrsinnigen Welt vernünftig
sein zu wollen, ist schon wieder ein Irrsinn für sich.
(Voltaire)
Kunst ist Magie, befreit von der Lüge,
Wahrheit zu sein.
(Adorno. Minima Moralia.)
Menschen ändern sich nicht wirklich,
sie passen sich der Situation nur solange an,
bis der Alltag wieder Einzug haelt.
(Poky)
Menschen kennen nicht ihre Fehler, Ochsen
nicht ihre Stärke.
(Chinesisches Sprichwort )
Nichts hilft besser gegen Schwielen wie zwei linke Hände.
(Werner Horand)
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher
(Albert Einstein)
Das Leben ist eine Art Waldspaziergang - man muß nur ein bißchen
auf den Weg achten, und kann bedenkenlos die Schönheit genießen.
(Henning Pohlmann)
So gut wie alles, was du heute tust, wird über kurz oder lang bedeutungslos
sein.
Trotzdem mußt Du es unbedingt tun.
(?)
Die folgenschwersten Fehler passieren
wenn der Mensch sich für unfehlbar hält.
(?)
Die Freude, die wir ausstrahlen, ist gleich den Wasserringen in einem
Teich; sie breiten sich aus, um auf uns zurückzufallen.
(?)
Jede theoretische Erklärung ist eine Reduzierung der Intuition.
(Peter Hoeg: "Fraeulein Smillas Gespuer fuer Schnee")
Echte Freude setzt Reinheit der Gesinnung voraus.
(?)
Es ist besser, ein Problem zu erörtern, ohne es zu entscheiden,
als zu entscheiden, ohne
es erörtert zu haben.
(Joseph Joubert)
Es ist leichter, zum Mars vorzudringen, als zu sich selbst.
(Carl Gustav Jung)
Gestern, Heute, Morgen
Gestern noch ein Kind
mit Luftballons voll Träumen.
Mit sich nahm sie der Wind,
zerplatzten in den Bäumen.
Heute eine Frau.
Vorbei das Kinderlachen.
Heut´ weiß ich genau,
ich muß alles besser machen.
Morgen, ungewisse Zeit,
voller Angst und Beben.
Wenn ich noch mehr von Morgen wüß´t,
hätt ich dann noch Mut zum Leben?
((c) Marion Hallalel)
Gesundheit ist etwas, das Leute verlieren,
waehrend sie darauf trinken.
Die Splitter der zerbrochenen Herzen schneiden
tiefer als die schärfste Klinge
(Andreas Schlager)
Ich bin umgeben von dummen Sprüchen,
blöder Anmache, ätzenden Parties, fertigen Freunden, zu lauter
Musik - ich glaube, ich bin mitten in der besten Phase meines Lebens!
(gemailt von Sabine Spreen)
Jeder ist fuer seine Dummheit selbst
verantwortlich.
(Dietrich Bonhoefer)
Manchmal meinen wir, die Schmeichelei zu hassen, und hassen doch bloß
die Art, in der man uns schmeichelt.
(La Rochefoucauld)
Wir haben Grund zu der Annahme, daß auch die Zukunft
nicht das ist, was sie einmal war.
(Friedrich Sieburg)
Ein guter Spruch ist die Wahrheit eines ganzen Buches in einem einzigen
Satz.
(Theodor Fontane)
Der Verstand ist wie eine Fahrkarte: Sie
hat nur dann einen Sinn, wenn sie benutzt wird.
(Ernst R. Hauschka)
Kräht der Hahn auf dem Mist,
ändert sich das Wetter oder es bleibt, wie es ist.
(Bauernregel)
Wenn jemand zu gut ist, ist es auch wieder schlecht.
(?)
Zusammenkunft ist ein Anfang. Zusammenhalt
ist ein Fortschritt. Zusammenarbeit ist der Erfolg.
(Henry Ford)
Früher erwarb man Bildung, um von Ihr beeindruckt zu werden,
heute macht man den Bildungsgang mit, um zu beeindrucken.
(Kung Fu Tse)
Jeder will emporkommen, aber keiner will ein Emporkömmling sein.
(Leo Lenz)
Shit happens!
(?)
Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun.
(J. B. Moliere)
Auch Unangenehmes wird durch den Nachweis
seiner Notwendigkeit zwingend.
(Wolfgang Schneider)
Gute Erziehung besteht darin, dass man verbirgt,
wieviel man von sich selber hält und wie wenig von den anderen.
(Jean Cocteau)
Hoffnung ist ein gutes Frühstück,
aber ein schlechtes Abendbrot.
(Francis Bacon)
Sei vorsichtig damit, Freunden Geld zu leihen, Du könntest beides
verlieren.
(aus Life's Little Instruction Book )
Vieles Gewaltige lebt, doch nichts ist gewaltiger als der Mensch.
(Sophokles)
Wer auf bisher unbekannte Weise langweilig ist, gilt als amüsant.
(PETER USTINOV)
Auch die Ansprüche der Satire
wachsen: sie möchte immer
raffiniertere Verbrechen verspotten.
(?)
Die Hoffnung ist ein gutes Frühstück,
aber ein schlechtes Abendessen.
(Francis Bacon)
Es gibt keinen traurigeren Anblick
als einen jungen Pessimisten.
(Mark Twain)
Es gibt keinen zuverlässigen Beweis für Geistesgröße,
als wenn man sich durch nichts, was einem begegnen kann, in Aufruhr bringen
läßt.
(Senaca)
Lieber eine handfeste Sehnsucht als eine pflaumenweiche
Freiheit
(Peter-T. Schulz)
So gut wie alles, was du heute tust, wird
über kurz oder lang bedeutungslos sein. Trotzdem mußt Du
es unbedingt tun.
(?)
Wer Ordnung hält spart Phantasie!
(?)
Ein Flirt, das ist Training mit dem Unrichtigen für den Richtigen.
(SENTA BERGER)
Mensch, willst du, daß die Tränen dir versiegen, und es heiter
werde in deinem Gemüt, so mußt du deine Augen nicht in den Schoß
der Erde drücken, du mußt sie aufwärts kehren.
(Jeremias Gotthelf)
Anekdote:
Nach der Vollendung der 20 Meter hohen Statue des Zeus, welche sein
Hauptwerk war, bat Phidias den Himmel um ein Zeichen seiner Billigung.
Kurz darauf schlug ein Blitz in den Boden.
Verunsichert sah Phidias nach oben und meinte:
"Wie war das denn wohl gemeint?"
(Phidias)
Das wirklich Wichtige auf dieser Welt geschieht auch heute noch leise.
(Stijn Streuvels)
Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten.
(Goethe)
Der Dienstweg ist die Verbindung der Sackgasse
mit dem Holzweg.
(Andreas Favorit!)
Der Sinn des Reisen besteht darin, die Meinung mit der Realität
auszugleichen,
und - anstatt zu denken, wie die Dinge sein könnten - sie so zu
sehen, wie sie
sind.
(Samual Johnson)
Die Liebe ist ein Tyrann, der keinen verschont.
(Pierre Corneille)
Die Liebe soll immer auf Appetit gesetzt, doch nie auf Hunger.
(Leo Ferré)
Du willst bei Fachgenossen gelten?
Das ist verlorne Liebesmüh,
Was Dir mißglückt, verzeihen sie selten;
Was Dir gelingt, verzeihen sie nie!
(Oskar Blumenthal)
Es kann passieren, was will. Es gibt immer
einen, der es kommen sah.
(Fernandel)
Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, wenn ihr die Starken schwächt.
(Abraham Lincoln)
Kannst Du einen See sehen, brauchst Du kein
Meer mehr.
(Von John in Rom erdacht)
Mama sagte immer: Das Leben ist wie
eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt.
(Aus Forrest Gump)
Man stolpert selten über seine Fehler, aber oft darüber, was
andere daraus machen.
Männer sind wie Milch. Läßt man sie stehen, werden
sie sauer.
(Madonna)
Wenn es keine Hunde gäbe, wollte ich nicht leben.
(Arthur Schopenhauer)
Wer davon überzeugt ist, das Ende der Dinge zu wissen, die er gerade
erst beginnt, ist
entweder außerordentlich weise oder ganz besonders töricht;
so oder so ist er aber gewiß
ein unglücklicher Mensch, denn er hat dem Wunder ein Messer ins
Herz gestoßen.
(Tad Williams - Der Drachenbeinthron)
Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich
sage?!
Wenn ueber das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist
es sinnlos, miteinander Pläne zu schmieden.
(Konfuzius, chinesischer Philosoph, um 551-479 v.Chr)
Frauen unterwerfen sich willig der Mode, denn sie wissen, dass die
Verpackung wechseln muss, wenn der Inhalt interessant bleiben soll.
(NOEL COWARD)
Anekdote:
Noch im Angesicht des Todes war Rabelais, der französische Satiriker,
durch und durch Spötter. So diktierte er in sein Testament:; "Vermögen
habe ich nicht, sondern nur Schulden. Den Rest hinterlasse ich den Armen."
(Rabelais)
Eine Persönlichkeit ist der Ausgangspunkt und Fluchtpunkt alles
dessen, was gesagt wird und dessen, wie es gesagt wird.
(Robert Musil)
Lerne zuzuhören, günstige Gelegenheiten klopfen manchmal nur
sehr leise an Deine Tür!
(aus Life's Little Instruction Book)
Manchmal vermag uns ein durch den Asphalt
brechender Löwenzahn die tägliche Frage nach dem Sinn des
Lebens
eindrücklicher und überzeugender zu beantworten, als eine
ganze
Bibliothek philosophischer Schriften.
(geschickt von S. Schneider)
Wenn Du Dich in zwei strahlende Augen verliebst, dann gib acht, daß
es nicht die Sonne
ist, die durch den hohlen Schaedel scheint. Naja, so toll ist der ja
nicht.
(?)
Wer andauernd begreift, was er tut,
bleibt unter seinem Niveau.
(?)
Die Gesellschaft ist ein Maskenball, bei dem jeder seinen wirklichen
Charakter verbirgt und ihn durchs Verbergen bloßlegt.
(RALPH WALDO EMERSON)
Humor ist der Versuch, sich selbst nicht ununterbrochen wichtig zu nehmen.
(?)
Nichts bedarf so sehr der Reform wie die Gewohnheiten der Mitmenschen.
(Mark Twain)
Reisen sollte nur ein Mensch, der sich ständig überraschen
lassen will.
(Oskar Maria Graf)
Bei drei Dingen lernt man den Menschen kennen: In der Liebe, beim Spiel
und beim Wein.
(?)
Der Aphoristiker ist ein Specht am
Baum der Erkenntnis; er klopft
Sprüche mit scharfem Schnabel an den
Stellen, wo der Wurm drin ist.
(?)
Der Teufel lockt dich mit Verwöhnung, such der Härte magre
Löhnung.
(Mara Joswich)
Der Wille Gottes hängt nicht über der Welt,
sondern liegt in ihr darin.
(Romano Guardini)
Die Freude flieht auf allen Wegen;
der Ärger kommt uns gern entgegen.
(Wilhelm Busch)
Hüte Dich vor dem Zorn eines sanftmütigen Mannes.
(?)
Ich sage wenig, denke desto mehr.
(Shakespeare, Heinrich IV)
Lieb hat oft Lieb durch Lieb geboren.
(Hans Sachs)
Lieben ist schwierig, geliebt werden anstrengend.
(Claude Anet)
Vielleicht sollten wir uns von dem Aberglauben
lossagen, alles verstehen zu müssen, und uns zu der Einsicht bekehren,
im Höchstfall imstande zu sein, mit unserem Unverständnis
verständnisvoll umgehen zu können.
(?)
Die Liebe ist eine kleine Droge, die hilft, durch dieses Leben zu reisen.
(MARCELLO MASTORIANNI)
Ein Feigling ist jemand, der in gefährlichen Situationen mit den
Beinen
denkt.
(AMBROSE BIERCE)
Der Kerl, der die Arbeit erfunden hat, der muß nischt zu tun jehabt
haben!
(Berliner Redensart)
Eine Theorie sollte so einfach wie moeglich
sein, aber nicht einfacher.
(Albert Einstein)
Gäbe es nur Sonnentage in Deinem Leben, wüßtest Du
die Sonne nicht mehr zu schätzen.
(?)
Laster heißt man die Vergnügungen, zu denen der Mut fehlt.
(Graham Greene)
Man muß vieles, das unser Ohr trifft, nicht hören, als wäre
man taub,
und dafür Sinn und Verstand auf das richten, was dem Herzen Frieden
bringt.
(Thomas von Kempen)
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt, deshalb beschäftigen
sich
auch nur wenige damit.
(HENRY FORD)
Manche Ehen sind ein Zustand, in dem zwei Leute es weder mit noch
ohne einander aushalten können.
(MARIE V. EBNER-ESCHENBACH)
Walten im Einklang mit der Gesetzmäßigkeit ist Walten ohne
Gewalt; was nicht im Einklang ist, hat schnell ausgeklungen.
(Laotse Tao te King)
Warte nicht auf Wind - nimm selbst
das Ruder in die Hand !
(G. Lindberg)
"Freunde sind schon was Tolles. Und man merkt auch immer erst, wenn
einige Jahre ins Land ziehen, welche gehen und welche bleiben."
"Das ist der Sinn von Freunden, oder?"
"Nein, ihre Eigenschaft."
(I. Ganz)
Die Jugend hat Heimweh nach der Zukunft.
(Jean-Paul Sartre)
Was macht Weisheiten lyrisch? Kann Lyrik jemals weise sein? Oder direkt
gefragt, muß sich das reimen?
(V. S.)
Wirklich reich ist, wer mehr Träume hat
als die Realität zerstören kann.
(?)
Wer ohne Grund traurig ist, hat Grund, traurig zu sein.
(Francoise Sagan geboren 1935)
Was nützt das Abtrocknen, wenn man nicht aus dem Regen geht !
(?)
Angst ist für die Seele ebenso gesund wie ein Bad für den
Körper.
(Maxim Gorki)
Wenn das Meer zufriert, tauen die Menschen auf.
(Russisch)
Wege entstehen dadurch, daß wir sie gehen.
(Hans Kudszus)
Worte sind Zwerge, Beispiele sind Riesen.
(Sprichwort)
Unter einem alten Hut ist oft ein guter Kopf.
(Norwegisch)
Guter Rat kommt über Nacht.
(Sprichwort)
Gestern war heute noch morgen!!!
(T. W.)
Ein nasses Land braucht kein Wasser.
(Estnisch)
Nichts gegen gepflegtes Haar, aber lang muss es sein.
(J.S)
liegen tue ich in der Kälte
mit der Träne in meiner Hand und
mit der nächsten Welt in
meinem Kopf.
Vermissen tue ich jene Helden
die ihr Blut bluten
und mir beistehen.
(Sonnet)
"Hab Sonne im Herzen und Zwiebeln im Bauch, dann kannst Du immer lachen
und Luft hast Du auch"
(L.B.)
Der liebt nicht, der die Fehler des Geliebten nicht für Tugenden
hält.
(Goethe)
Was die Menschen bewegt sind nicht die Dinge selbst,
sondern die Ansichten, die sie von ihnen haben.
(Epiktet 1.Jhd. n. Chr.)
Die Musik drückt das aus, was nicht
gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.
(Victor Hugo)
Die kürzesten Wörter, nämlich
ja und nein, erfordern das meiste Nachdenken.
(Pythagoras)
Der beste Lügner ist der, der mit den
wenigsten Lügen am längsten auskommt.
(Samuel Butler d.J.)
Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals
über vierzig Minuten.
(Martin Luther)
Ich glaube, ein Mann will von einer Frau das gleiche wie
eine Frau von einem Mann: Respekt.
(Clint Eastwood)
Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon.
(Jean de La Fontaine)
Satire ist Humor, der die Geduld verloren hat.
(?)
Unnötige Konsequenz ist der Kobolt im Nacken kleiner Geister
(von Katja)
Als Du bei mir warst, warst Du sehr viel für mich wert; jetzt wo
Du nicht mehr da bist, weiß ich,
daß Du unbezahlbar bist.
(mit liebsten Gedanken an Heike - von Lars)
Kein Breitengrad, der nicht dächte, er wäre Äquator geworden,
wenn alles
mit rechten Dingen zugegangen wäre.
(Mark Twain)
Mancher Mensch hat ein grosses Feuer in seiner Seele, und niemand kommt,
um sich daran zu wärmen.
(Vincent van Gogh)
Wer sich in einer Streitfrage auf die Autorität beruft, gebraucht
nicht die Vernunft, sondern eher das
Gedächtnis.
(Leonardo da Vinci)
Freiheit - hat sie erst einmal Wurzeln geschlagen - ist eine Pflanze,
die sehr
schnell wächst.
(George Washington)
Fernsehen ist Kaugummi für die Augen.
(Orson Welles)
der tag ist jung die nacht ist alt
die frage nach dem sein ist eine frage nach dem dasein
ohne es zu wissen macht der tag eine kurve
der spruch zum tag
(Michael Mayer)
Der Träne ist es nicht traurig, sie gewähre ich Dir zum Schluß.
Gedanken kreisen wie Geier .
Sehnsüchte
erdrücken.
Welchen Weg gehen wir zusammen?
Es verbrennt mich es nicht zu wissen.
(Sonnet)
Vergib stets Deinen Feinden, nichts verdrießt sie so.
(Oscar Wilde)
Die blasseste Tinte ist stärker als das
stärkste Gedächtnis.
(?)
Anekdote:
Antigonos, der König von Makedonien, wie vor seinem Zelt einige
seiner Soldaten
schlecht über ihn redeten. Seufzend erhob sich der König,
trat aus dem Zelt uns sagte:
"Geht doch ein Stück weiter weg, sonst wäre ich gezwungen,
euch zu bestrafen."
(Antigonos)
Pfingsten ist heut', und die Sonne scheint,
und die Kirschen blüh'n,
und die Seele meint,
sie könne durch allen Rausch und Duft
aufstiegen in die goldne Luft.
(Gustav Falke)
Es gibt zwei Grundvoraussetzungen des Glücks:
Erstens die Dummheit böser Menschen zu ertragen.
Zweitens die Bosheit der Dummköpfe dulden.
(A. Nowaczynski)
Hast Du einen Menschen lieb, so mußt
Du ihm verzeihn und nicht hier und da und dort immer Fehler sehn, schau
mit Liebe und verzeih, Du bist auch nicht fehlerfrei, denk daran wie
oft
im Leben hat man Dir wohl schon vergeben!
(?)
Manches was vom Tisch gefegt wird, findet sich unter dem Teppich wieder.
(?)
Oft bedarf es nicht geringerer Klugheit, einen guten Rat zu nutzen,
wie sich selber zu
raten.
(La Rochefoucauld)
Schlachtfelder sind wir allesamt, auf denen Götter sich bekriegen.
(Christian Morgenstern)
Selbstgespräche geben einem die Chance, auf jeden Fall recht zu
behalten.
Mathematik ist die Wissenschaft, bei der man nicht weiß, wovon
man spricht, noch ob das, was man sagt, richtig ist.
(Bertrand Russel)
Es ist ein einförmiges Ding um das Menschengeschlecht.
Die meisten verarbeiten den größten Teil der Zeit
um zu leben,
und das bißchen,
daß ihnen von Freiheit übrig bleibt,
ängstigt sie so, daß sie alle Mittel aufsuchen,
um es loszuwerden.
(Goethe)
Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
(?)
Am schwersten trägt der Mensch an den
Sorgen von übermorgen.
(aus dem Griechischen)
An apple a day keeps the doctor away.
(?)
Der Betrunkene sagt, was der Nüchterne denkt.
(Flämisches Sprichwort)
Wer Dornen säht, darf sein Zelt nicht
barfuß verlassen.
(Weisheit der Beduinen)
Wer nichts erlebt hat, den macht die Einsamkeit nicht weiser.
(Hermann Lotze)
ewahre das Kind in Dir! aber sei nicht kindisch!
(?)
Ich lehne es ab, anzuerkennen, daß es Unmöglichkeiten gibt.
(Henry Ford)
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen
kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
(Kurt Tucholsky)
Anekdote:
Eine Dame fragte Alexandre Dumas: "Finden Sie, daß ein großer
Unterschied zwischen Freundschaft und Liebe besteht?"
"Das will ich meinen", entgegnete Dumas. "Es ist der Unterschied zwischen
Tag und Nacht."
(Alexandre Dumas)
Die Zeit heilt alle Wunden, doch Narben bleiben immer zurueck.
(Poky)
Alle Dinge, die man erlebt, werden verloren
gehen in der Zeit, wie eine Träne im Regen.
(?)
Ob du glaubst, daß du etwas tun kannst,
oder ob du glaubst, daß du etwas nicht tun kannst.
Du wirst immer Recht haben.
(?)
Alle Gewalt arbeitet der Gestalt des Menschen zuwider.
Alle Milde kommt dem Bilde des Menschen entgegen.
(Carl Peter Fröhling)
Die Wahrheit liegt meist am Rande, nicht in der Mitte.
(Henry Miller)
Ob ein Mensch gut ist, erkennt man zuallererst
an seinem Hund und an seiner Katze.
(William Faulkner)
Willst Du unbeneidet sein,
freu' Dich Deines Glücks allein.
(Deutsche Spruchweisheit)
Alle Menschen sind klug.
Die einen vorher, die anderen nachher.
Man verliert die meiste Zeit damit, daß man Zeit gewinnen will.
(John Steinbeck)
Alle sagen,
komische Rollen seien schwerer zu spielen als andere, aber das ist
gar nicht wahr. Gute Arbeit zu leisten ist immer schwer, egal auf welchem
Gebiet.
(Woody Allen)
Der Wert eines Menschen hängt von der Zahl der Dinge ab für
die er sich schämt.
(George Bernard Shaw)
Es gibt ein Licht am Ende des Tunnels
- und es sind nicht die Scheinwerfer der Lok !.
(?)
Lächeln ist die eleganteste Art, seinem Gegner die Zähne zu
zeigen.
(?)
Mir liegt das Politische nicht. Sonst wär ich schon längst
Revolutionär.
(Hermann Hesse)
Nicht was wir erleben, sondern wie wir es
empfinden, macht unser Schicksal aus.
(Marie von Ebner-Eschenbach - Gefunden als einleitenden Spruch zu persönlichen
Lebenserinnerungen einer älteren Dame.)
Das Leben ist ein Pensum zum Abarbeiten.
(ARTHUR SCHOPENHAUER)
Weise ist der Mensch, der Dingen nicht nachtrauert,
die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.
(Epiktet)
Der Weise angelt nur mit seinem eigenen Wert, mit keinem geringerem
Köder.
(Ralph Waldo Emerson)
Man kann alles, was man will,
sobald man nichts will, als was man kann.
(Christoph Martin Wieland)
Idealismus ist die Fähigkeit, die Menschen so zu sehen, wie sie
sein
könnten, wenn sie nicht so wären, wie sie sind.
(CURT GOETZ)
Nachts ist es auch kälter als draussen...
(?)
Milch macht müde Männer
Meist munter
gilt auch für MathematikerInnen, MusikerInnen usw...
(?)
Ex nihil, nihil fit.
Von nichts kommt nichts.
(?)
Lernen besteht in einem Erinnern von Informationen, die bereits seit
Generationen in der Seele des Menschen wohnen.
(Sokrates, griechischer Philosoph)
Die Hoffnung ist ein Mittelding zwischen Flügel und Fallschirm.
(TILLA DURIEUX)
Alles ist formulierbar,
vor allem die Wahrheit.
(Hans Klein)
Der mitleidigste Mensch ist der beste Mensch, zu allen gesellschaftlichen
Tugenden zu allen Arten Großmut der aufgelegteste.
Wer uns also mitleidiger macht, macht uns besser und tugendhafter.
(Gotthold Ephraim Lessing)
Schenkt Dir das Leben eine
Zitrone, mach einfach
Limonade daraus!
(?)
Fällt Dir das Lachen einmal schwer,
probiere ein bißchen, einen Clown nachzumachen, der in seinem
Herzen
weint und dennoch lachend für ein Kind auf der Geige spielt um
so von den Tränen seines Herzens geheilt zu werden.
(?)
Gott gibt jedem Vogel seine Nahrung, wirft sie ihm aber nicht ins Nest.
(J.G.Holland)
Gott hat das Mittelmaß erschaffen
als Elle für alles andere.
(?)
Fällt Dir das Lachen einmal schwer, probiere ein bißchen,
einen Clown nachzumachen,
der in seinem Herzen weint und dennoch lachend für ein Kind auf
der Geige spielt um so
von den Tränen seines Herzens geheilt zu werden.
(?)
Halte dich sauber und hell:
Du bist das Fenster, durch das du die Welt sehen mußt.
(G. B. Shaw)
Es gibt eine Regel ohne Ausnahme: das sich
jeder für eine Ausnahme von der Regel hält.
(?)
Besitzansprüche melden sich in Form
von Neid an
(?)
Tue bei der Arbeit immer zuerst das Nötigste, das aber greife frisch
und bei der
Hauptsache an. Das ist das Mittel, um zu vielem Zeit zu haben.
(Carl Hilty)
Wer sich nachts zu lange mit den Problemen
von morgen beschäftigt, ist am nächsten Tag zu müde,
sie zu lösen.
(Rainer Haak)
Halte Dir jeden Tag dreißig
Minuten für Deine Sorgen frei,
und in der Zeit mach ein
Nickerchen!
(?)
Im Grunde ist jedes Unglück gerade nur so schwer, wie man es nimmt.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Wer Wein säuft - sündigt.
Wer Wein trinkt - betet.
(Theodor Heuss)
Versuche niemals jemanden zu dem zu machen, was Du bist!
Denn jeder Mensch ist einzigartig.
(?)
Denken ist die Arbeit des Intellekts, Träumen sein Vergnügen
(Victor Hugo)
Nichts erfrischt unser Blut so sehr, wie wenn es uns gelungen ist, eine
Dummheit zu vermeiden.
(Jean de la Bruyere)
Die zehn großen "A" der Arbeitswelt:
Alle Anfallenden Arbeiten Auf Andere Abschieben Anschließend
Anbrüllen Aber Anständig
(?)
Die Zukunft kommt in Raten, das ist das Erträgliche an ihr.
(Alfred Polgar)
Wenn ein Mensch träumt ist es ein Traum, wenn viele Menschen trämen
ist es der Beginn der Wirklichkeit.
(?)
Man sollte dem Anderen die Wahrheit hinhalten, daß er wie in einen
offenen Mantel
hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen
um die Ohren hauen.
(?)
Moralisten sind Menschen, die sich dort kratzen, wo es andere juckt.
(SAMUEL BECKETT)
Anekdote:
Als Sommerset Maugham 85 Jahre alt wurde, fragt ihn ein Reporter:
"Werden Sie weiter schreiben?"
"Natürlich" nickte der Schriftsteller. "Aber ich werde künftig
die Honorare im voraus verlangen!"
(Sommerset Maugham)
Wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie
ist, der will nicht, dass sie bleibt.
(Erich Fried)
Wichtigtuer sind Leute, die nie etwas Wichtiges tun.
Es ist nicht gut, vor Wirklichkeiten zu tun, als ob sie nicht wären
- sonst rächen sie sich.
(Romano Guardini)
Man darf das Schiff nicht an einen einzigen
Anker und das Leben nicht an eine einzige Hoffnung binden.
(Epiktet)
Glück - das ist einfach gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis.
(ERNEST HEMINGWAY)
Die Entfernungen nehmen ab, die Menschen kommen sich näher.
(Victor Hugo)
Nie soll man so tief sinken, den Kakao, durch
den man gezogen wird, auch noch zu trinken.
(Heinz Erhard)
Niemand käme auf die Idee, Tinte mit Tinte abzuwaschen; nur Blut
soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden.
(Ebner-Eschenbach)
Der vernünftige Mensch paßt sich
der Welt an; der unvernünftige besteht auf dem Versuch, die Welt
sich
anzupassen. Deshalb hängt aller Fortschritt vom unvernünftigen
Menschen ab.
(George Bernhard Shaw)
Glücklicher als glücklich ist derjenige, der andere glücklich
macht.
(Alexandre Dumas)
Vor allem haltet Euch an Worte,
dann geht Ihr durch die rechte Pforte
zum Tempel der Gewissheit ein.
Mit Worten laesst sich trefflich streiten,
mit Worten ein System bereiten.
An Worte laesst sich trefflich glauben,
vom Wort laesst sich kein Jota rauben.
(Goethe - "Faust")
Verwandte gibt's, die ganz und gar
uns aus den Augen kämen,
wenn wir nicht einmal jedes Jahr
uns etwas übernähmen
(Ludwig Fulda)
Glück ist Selbstgenügsamkeit.
(Aristoteles)
Männer sind wie Zucker, sie sind süß und machen dick.
()
Anekdote:
"Diese Jugend", sagte jemand zu Paul Hörbiger, "ist einfach keinen
Schuß mehr wert!" - "Das stimmt", nickte Hörbiger, "denn das
hat mein Großvater schon vor fünfzig Jahren auch immer gesagt!"
(Paul Hörbiger)
Besuch macht immer Freude.
Wenn nicht beim Kommen,
dann beim Gehen!
(SPANISCHES SPRICHWORT)
Niemand zu haben auf der Welt, zu dem man sich fluechtet, auf den man
in der Not bauen kann, das ist ein Weh, an dem manches Herz verblutet.
Jeremias
(Gotthelf)
Anekdote:
Der Philosoph Simonides wurde gefragt, ob der Mensch lieber nach Reichtum
oder nach Weisheit streben sollte.
"In dieser Welt lieber nach Reichtum", erwiderte er, "denn ich sehe
die Weisen vor den Türen der Reichen,
die Reichen aber nicht vor den Türen der Weisen."
(Simonides)
Anekdote:
Nach der Aufführung eines von Lubitsch gedrehten Film wurde ein
Regisseur von einem
Theaterkritiker gefragt: "Kennen Sie eigentlich Lubitsch?" Murrend
antwortete der:
"Persönlich ja - dem Namen nach nicht!"
(Lubitsch)
Gott ist der einzige Herr der Welt, der weniger zu sagen hat als seine
Diener.
Karlheinz Deschner
(Bissige Aphorismen)
Dunkel wars, der Mond schien helle,
schneebedeckt die gruene Flur,
als ein Wagen blitzeschnelle,
langsam um die Ecke fuhr.
Drinnen saßen stehend Leute,
schweigend im Gespraech vertieft,
als ein totgeschossner Hase,
auf der Sandbank Schlittschuh lief.
Und auf einer roten Bank,
die gruen angestrichen war,
saß ein blondgelockter Juengling,
mit kohlrabenschwarzem Haar.
Neben ihm 'ne alte Schrulle,
zaehlte kaum erst 17 Jahr,
in der Hand 'ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.
Droben auf dem Apfelbaume,
der sehr suesse Birnen trug,
hing des Fruehlings letzte Pflaume,
und von Nuessen noch genug.
Von der regennassen Strasse,
wirbelte der Staub empor,
und ein Junge bei der Hitze,
maechtig an den Ohren fror.
Zwei Knaben machten sich den Jokus
und tranken Most im Keller.
Da mußten beide auf den Lokus,
jedoch der Most war schneller.
Zwei Knaben gingen auf den Bummel
und fanden einen Zigarettenstummel,
den rauchten beide gravitaetisch,
das uebrige ist unaesthetisch.
Freunde, nur Mut! Lächelt und sprecht:
Die Menschen sind gut, nur die Leute sind schlecht;
(E. Kästner)
Alles, was uns an anderen mißfällt, kann uns zu besserer
Selbsterkenntnis führen.
(Carl Gustav Jung)
Musik ist die Kurzschrift des Gefuehls.
(Leo Tolstoi)
Nichts kann rueckgaengig gemacht werden,
was einmal gedacht wurde.
(Friedrich Duerrenmatt, Die Physiker)
Verliebt sein ist nur ein außerordentlicher Fall von freiwilliger
Blindheit.
(Honoré de Balzac)
Gähnen: schlechte Manieren, aber eine ehrliche Meinungsäußerung.
(?)
Wenn Lernen keine Mühe machte, so
würde jedermann geschickt sein wollen.
(?)
Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - es mag zwar nichts drin sein,
aber es vermindert die
Stöße des Lebens.
(?)
Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern,
daß man nie beginnen wird, zu leben.
(Marc Aurel)
Logische Folgerungen sind die Vogelscheuchen der Dummen
und die Leitsterne der Weisen.
(Huxley)
Ein großer Mensch ist einer, der über die Menschheit hinausragt
oder sie
unterdrückt.
(GEORGE LORD BYRON)
Der Zweck heiligt die Mittel.
(Grundsatz des Jesuitenordens)
Die Dienste der Grossen sind gefaehrlich und lohnen der Muehe nicht,
die sie kosten.
(Lessing)
Der vernünftige Mensch paßt sich der Welt an; der unvernünftige
besteht auf dem
Versuch, die
Welt sich anzupassen. Deshalb hängt aller Fortschritt vom unvernünftigen
Menschen ab.
(George Bernhard Shaw)
Am Reichsten sind die Menschen, die auf das Meiste verzichten können.
(R. Tagore)
Die Moral von der Geschicht:
Mädchen weich vom Wege nicht
Bleib allein und halt nicht an
traue keinem fremden Mann
Geh nie bis zum bittren Ende
Gib dich nicht in fremde Hände
Deine Schönheit zieht sie an
Und ein Wolf ist jeder Mann
Merk dir eines: in der Nacht
ist schon mancher Wolf erwacht
Weine um sie keine Träne
Wölfe haben scharfe Zähne!!
(Aus dem Film: "Die Zeit der Wölfe" nach Charles Perraults Erzählung:
"Petit Chaperon Rouge" Aus dem französischen von: S. R. Littlewood [1912] - Susi)
Lache das Leben an! Vielleicht lacht es wieder.
(J. Paul)
Angst ist das Einzige, das sich schneller vermehrt, als Kaninchen
(SPRICHWORT)
Dinge wahrzunehmen ist der Keim der Intelligenz
(Lao-tse, chinesischer Philosoph)
Don't dream your life, live your dream!
(aus dem Musical "Space Dream" - Stefan's Lieblingsspruch)
Kein Kraftgenie und auch kein Held, der Biedermann erhält die Welt
(Louise de François)
Worte kann man nicht essen, sie sind Wind;
und von Artigkeiten kann man nicht leben, sie sind höflicher Betrug,
(Balthasar Gracißn)
Ein reicher Mann ist oft nur ein armer Mann mit sehr viel Geld.
(Aristoleles Onassis)
... entscheidend ist, was hinten
rauskommt!
(?)
Wer eine unglückliche Liebe in Alkohol
ertränken möchte, handelt töricht. Denn Alkohol konserviert.
(Max Dauthendey)
Der Gesunde hat viele Wünsche,
der Kranke nur einen.
(Spruchweisheit aus Indien)
Liebe ist das einzige, was wächst, wenn
man es verschwendet.
(Maria Luise Stangl)
Wer einmal lügt dem glaubt man nicht,
auch wenn er nicht im Wahlkampf spricht.
(Juan Ramon Jimnez's Sprüchesammlung)
Der Vorsichtige schreibt sein Versprechen auf eine Schiefertafel.
(Mexikanische Spruchweisheit)
Gott hat uns leicht und schwer gemacht,
Du hast geweint. Ich hab gelacht.
Du hast gelacht. Ich hab geweint.
So Sonn und Mond am Himmel scheint.
(Klabund)
Der einzige Grund, warum sich manche Leute
in Gedanken verlieren, ist, dass es unbekanntes Gelaende fuer sie ist.
(?)
Viel August-Sonnenschein bringt guten Wein.
(Bäuerliche Wetterregel)
Demokratie ist nichts anderes, als das Niederknüppeln
des Volkes durch das Volk für das Volk.
(Oscar Wilde)
Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot.
(Francis Bacon)
Wer sich nicht mehr wundern kann, ist seelisch
bereits tot.
(Albert Einstein)
Sei auf dem Weg nach oben zu allen freundlich, die du triffst; sie begegnen
dir wieder
beim Abstieg.
(?)
Wenn Du mit Kindern spielst, lass sie gewinnen!
(?)
Die Liebe stirbt nie einen natürlichen
Tod. Sie stirbt, weil wir das Versiegen ihrer Quelle nicht aufhalten,
sie
stirbt an Blindheit und Mißverständnissen und Verrat. Sie
stirbt
an Krankheiten und Wunden, sie stirbt an Müdigkeit. Sie siecht
dahin,
sie wird gebrechlich, aber sie stirbt nie einen natürlichen Tod.
Jeder
Liebende könnte des Mordes an seiner eigenen Liebe bezichtigt
werden.
(Anais Nin)
Es gibt Spielregeln, und es gibt Leute, die sich an Spielregeln halten.
Diese Leute nennt man Verlierer...
(Ein Kommentar: Nicht so negativ Christian!)
Ein Tropfen Liebe ist mehr, als ein
Ozean an Wille und Verstand.
(?)
Glück hilft nur manchmal -
Arbeit immer.
(Hindu - Weisheit)
Ein Sonntag im Herzen ist schöner als zwanzig auf einer Landpartie
(Peter Sirius)
Es kommt viel weniger darauf an, was man leistet,
als vielmehr darauf, wo man es leistet.
(Johann Nestroy)
Mindestens 98 Prozent der Dinge, um die wir uns Sorgen machen, treffen
niemals ein.
(?)
Das Schöpferische wirkt erhabenes Gelingen, fördernd durch
Beharrlichkeit.
(I Ging)
Anekdote
Der englische Arbeiterführer Bevan war ein leidenschaftlicher
Zeitungsleser.
Noch auf dem Krankenlager kurz vor seinem Tode, las er täglich
ein Dutzend Zeitungen.
"Lassen Sie mich nur", sagte er zu seinem Arzt; "die Zeitungen sind
die einzige Form der Dichtung,
für die ich in meinem Leben Zeit gehabt habe."
(Bevan)
Gute Vorsätze sind Schecks, auf eine Bank gezogen,
bei der man kein Konto hat.
(Oscar Wilde)
Immer nach den Sternen greifen, aber die Füße auf dem Boden
behalten.
(?)
Oft genug gibt es zwei Wahrheiten - eine
die uns gefällt und eine die uns verfolgt.
(Art van Rheyn)
Das Leben schwer nehmen ist leicht, das Leben
leicht nehmen ist schwer!
Und Liebe wagt, was irgend Liebe kann.
(Shakespeare von Christian G. für Alica)
Es ist nicht ueblich, das zu lieben, was man besitzt.
(Anatole France)
Immer wieder behauptete Unwahrheiten werden nicht zu Wahrheiten,
sondern was schlimmer ist, zu Gewohnheiten.
(Oliver Hassenkamp)
Wenn eine Frau die Wahl hat zwischen Liebe und Reichtum,
versucht sie immer, beides zu wählen.
(Marcel Achard)
Mit dem Hut in der Hand, ist man
schneller als bergauf?
(?)
Der Nachteil des Himmels besteht darin,
daß man die gewohnte Gesellschaft vermissen wird.
(Mark Twain)
Wie glücklich würde mancher leben,
wenn er sich um anderer Leute Sachen so wenig bekümmerte
als um seine eigenen.
(Georg Christoph Lichtenberg)
Denk an deine eigenen Fehler im ersten Teil der Nacht, wenn du wach
daliegst;
denk an die Fehler eines anderen im zweiten Teil der Nacht, wenn du
schläfst.
(Chinesische Spruchweisheit)
Der vollkommene Besitz beweist sich nur durch das Geschenk.
Alles, was du nicht zu geben weißt, besitzt dich.
(André Gide)
Glück ist nur selten etwas, was man erlebt; meist ist es etwas,
an das man sich erinnert.
(?)
Je mehr man liest, je mehr man lernt.
(?)
Wert oder Unwert eines Menschen tritt immer erst zutage,
wenn ihm Opfer abverlangt werden.
(Hippel)
Das Wesen der Dinge hat die Angewohnheit,
sich zu verbergen.
(Heraklit)
Ein Geschenk ist genausoviel wert, wie die Liebe, mit der es ausgesucht
worden ist.
(Th. Monnier)
Reich ist man nicht durch das, was man besitzt,
sondern mehr noch durch das, was man mit Würde zu entbehren weiß.
(Epikur)
Der Beginn der Größe ist die Einsicht
in die eigene Kleinheit.
(Johannes Cotta)
Man bezeichnet eine schlimme Tat als eine Untat- gerade so, als ob überhaupt
nichts
geschehen wäre.
(Werner Mitsch)
Verwende nicht zu viel Zeit in Nebensächlichkeiten!
(wie z.B. Internet)
Genie besteht aus 99 Prozent Transpiration und einem Prozent Inspiration.
(ADOLPH V. MENZEL)
Ein Heiliger ist ein Sünder sorgfältig
überarbeitet und neu herausgegeben.
(Ambrose Bierce)
Glück ist ein Stuhl, der plötzlich dasteht, wenn man sich
zwischen zwei andere setzen will.
(George Bernard Shaw)
Der eine wartet, bis die Zeit sich wandelt-
der andere sieht die Chance und er handelt
(Dante Alighieri)
Der Moralist beklagt, daß die Menschen nicht so sind, wie sie
sein sollten; der Humorist
freut sich, daß die Menschen nicht so sind, wie sie von sich
behaupten.
(?)
Die Menschen sind in ihren Anlagen alle gleich,
nur die Verhältnisse machen den Unterschied.
(Georg Christoph Lichtenberg)
Ein Laecheln
Ein Fremder hat mir ein Laecheln geschenkt,
an einem Regenmorgen,
es streifte mein Herz, das angstvoll bedraengt,
und linderte meine Sorgen.
Ich wollt es behalten, ich Egoist,
doch begriff ich, mit einem Mal heiter,
dass man in der Fuelle grosszuegig ist-
und ich gab es an den naechsten weiter.
So trat es seine Wanderung an,
durch Strassen, Plaetze und Gassen,
durch Omnibus, Tram und Untergrundbahn,
so greifbar- und doch nicht zu fassen.
Am Abend, als ich nach Hause ging,
da bueckt ich mich ploetzlich nieder
und sah wie ein kleines stahlendes Licht,
mein Laecheln auf einem Kindergesicht-
und ich nahm mir es und hatte es wieder.
Das Volk und nur das Volk ist die Kraft,
die Weltgeschichte macht.
(Mao Tse Tung)
Es gibt Schwärmer ohne jede Fähigkeit, und darum wirklich
gefährlich.
(Georg Christoph Lichtenberg)
Ich liebe Dich ! Weshalb ? Weil ich durch Dich fühle, wie sehr
ich lebe ! Deshalb !
(Norbert Esser)
Wichtigtuer sind zwar zu gut erzogen, um mit vollem Munde zu sprechen.
Aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.
(Erich von Daeniken)
Man umgebe mich mit Luxus. Auf das Notwendige
kann ich verzichten
(Oscar Wilde)
Die Wahrheit triumphiert nie. Ihre Gegner sterben nur aus.
(Max Planck)
Ein Lächeln kostet weniger als elektrischer Strom und gibt mehr
Licht.
(?)
Je mehr Liebe man gibt,
desto mehr besitzt man davon.
(Rainer Maria Rilke)
Vertraue nur Dir selbst, wenn andere an Dir
zweifeln, aber nimm ihnen ihre Zweifel nicht übel.
(Rudyard Kipling)
Hier ruht der ehrsame Johann Misegger, auf der Hirschjagd durch einen
unvorsichtigen
Schuß erschossen aus aufrichtiger Freundschaft von seinem Schwager
Anton Steger.
(Inschrift auf einem Martel in Kärnten)
Lärm ist ein ungeeignetes Mittel, die Stimme des Gewissens zu übertönen.
(Pearl S. Buck)
Demokratie heißt: die Spielregeln einhalten, auch wenn kein Schiedsrichter
zusieht.
(MANFRED HAUSMANN)
Die Zeit heilt alle Wunden, doch Narben bleiben
immer zurueck.
(Poky)
Die Tat ist alles, nichts der Ruhm.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Willst Du mit jemanden ein Schiff bauen,
wecke in Ihm die Sehnsucht nach dem Meer.
(Gert Kupfer)
Versagen darfst du - aber nie aufgeben.
(Mary Crowley)
Der Mensch ist nur dann wahrhaft Mensch, wenn er der Selbstbeherrschung
fähig ist
und selbst dann nur, wenn er sie ausübt.
(Gandhi)
Wer seine Grenzen kennt, ist schon ein halber Weiser.
(John Galsworthy)
Ich habe einen ganz einfachen Geschmack, ich bin immer mit dem Besten
zufrieden.
(Oscar Wilde)
Der Tourismus ist die Völkerwanderung der Neuzeit.
(Halldór Laxness)
So viel gibt's was beglücken kann,
und Freude macht entstehen;
es kommt auf Herz und Augen an,
daß sie, was Glück ist, sehen.
(Johannes Trojan)
Der Mensch ist nur ein Schilfrohr das schwächste
der Natur; aber er ist ein denkendes Schilfrohr.
(Blaise Pascal)
Wer das richtige sagt, braucht dabei nicht gut auszusehen.
(Stan Nadolny)
Den größten Fehler, den wir begehen können, besteht
darin,
andere belehren zu wollen, ohne selbst bereit zu sein zu lernen.
(Spruchweisheit)
Denken ist die Arbeit des Intellekts, Träumen
sein Vergnügen
(Victor Hugo)
Wer ueberlegt, sucht auch Beweggruende, nicht zu duerfen.
(Lessing)
Wer sich selbst imponiert,
imoiniert auch anderen.
(Marquis de Vauvenargues)
Wer spricht vom Siegen?
Überstehen ist alles.
(?)
Menschen treten in unser
Leben und begleiten
uns eine Weile.
Einige bleiben für immer,
denn sie hinterlassen
ihre Spuren
in unserem Herzen
(Flavia)
Den Edelstein kann man nicht blank machen, ohne ihn zu reiben.
(Konfuzius)
Die Lebensspanne ist dieselbe, ob man sie lachend oder weinend verbringt.
Es gibt zwei Arten von Menschen:
die einen kommen in den Raum hinein und sagen:
Hallo, da bin ich und die anderen kommen in den Raum und sagen:
Hallo,da seid ihr ja!
(Reader`s Digest)
Ein Fehler beweißt nur,
daß endlich mal jemand etwas getan hat, statt bloß zu reden.
(?)
Nenne Dich nicht arm, weil Deine Träume nicht in Erfüllung
gegangen sind; wirklich arm ist nur, wer nie geträumt hat.
(?)
Überzeugungen sind oft die gefährlichsten Feinde der Wahrheit.
(Friedrich Nietzsche)
Das Böse ist die Verzweiflung darüber,
dem Leben Sinn zu geben.
(Otto Weininger)
NICHTS SCHNELLERES GIBT'S ALS DIE JAHRE
Nihil est annis velocius
(OVID)
Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern.
(Friedrich Nietzsche)
Einsam fühle ich mich dann, wenn ich eine Hand suche und nur
Fäuste finde.
(Kristiane Allert-Wybranietz)
Wenn's etwas gibt,
gewalt'ger als das Schicksal,
so ist's der Mut,
der's unerschüttert trägt.
(Emanuel Geibel)
Wer über Nacht berühmt wird, hat
an den Tagen zuvor viel gearbeitet.
(Andre)
Kunst kommt nicht von Können, sondern von Müssen.
(Arnold Schönberg)
Wenn Du nicht an Deine Grenze gehst,
kannst Du auch nichts dazulernen
(Greg Lemond)
Zweifel ist keine angenehme Voraussetzung, aber Gewißheit ist
eine absurde.
(Voltaire)
Alles was uns imponieren soll,
muß Charakter haben.
(?)
Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei
selbst reich zu werden.
(Clemens Brentano)
Guter Wille und gute Tat sind die Eltern des Glücks.
(?)
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
(?)
Tanz ist ein Telegramm an die Erde mit der Bitte um Aufhebung der Schwerkraft.
(Fred Astaire)
Was ist der Mensch? Jedenfalls nicht das,
was er sich einbildet zu sein, die Krone der Schöpfung.
(Wilhelm Raabe)
Anekdote:
Ein Freund sagte einmal zu dem griechischen Philosophen Menemedos:
"Es ist doch ein großes Glück, zu haben, was man sich wünscht."
"Ein viel größeres
Glück ist es", erwiderte Menemedos, "sich nicht zu wünschen,
was man nicht hat."
(Menemedos)
Je planmäßiger ein Mensch vorgeht,
desto wirksamer vermag ihn der Zufall zu treffen.
(Friedrich Dürrenmatt)
Je tiefer ich in meinen Ideen das
Senkblei auswerfe, desto mehr finde
ich in mir den Abgrund der
Widersprüche.
(?)
Den Frauen steht gut der Schmuck, den Männern mehr die Arbeit.
(Marius)
Mancher schießt ins Blaue hinein
und trifft ins Schwarze.
(Sprichwort)
Ein Charakter ist ein vollkommen gebildeter Wille.
(Novalis)
Wer über gewisse Dinge den Verstand
nicht verliert, der hat keinen zu verlieren.
(Lessing)
Das Schwierigste am Diskutieren ist nicht,
den eigenen Standpunkt zu verteidigen, sondern ihn zu kennen.
(Andre Maurois)
Ein Mensch mit bewältigtem Pflichtenkreis und gutem Gewissen
gleicht einem geordneten Hause mit aufgeräumtem Keller.
(?)
Nimm die Menschen wie sie
sind! Jeder ist anders.
(?)
Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer
zu erscheinen als der Chef.
(Hanns Schwarz)
Die Klarheit seines Innern ist für den Menschen das höchste
gut.
(Adalbert Stifter)
Die Jugend will, daß man ihr befiehlt, damit sie die Möglichkeit
hat, nicht zu gehorchen.
(Jean-Paul Sartre)
Die Wahrheit ist wie eine Decke bei der man
immer kalte Füße bekommt.
(aus Dead Poets Society)
Ein gut beschriebenes Leben ist fast so selten wie ein gut gelebtes.
(Thomas Carlyle)
Reisen ist tödlich für Vorurteile.
(Mark Twain)
Alles muß man selber machen - sogar das Lachen
(Michael Friedrichs)
Wenn keiner mehr weiter weiß, wird ein Team gebildet.
(?)
Das Herz hat eine Vernunft, die der Verstand nicht begrieft.
(B. Pascal)
Frauen möchten in der Liebe Romane erleben,
Männer Kurzgeschichten.
(Daphne du Maurier)
Wer viel haßt trägt viel Last.
(?)
Manchmal haßt man den Menschen am stärksten, den man am meisten
liebt, denn er ist der Einzige, der einem wirklich weh tun kann.
(Christian - bitte melden!)
Aufrichtigkeit um jeden Preis ist die Tugend derjenigen, denen es an
Phantasie und Taktgefühl mangelt.
(?)
Das strengste Gericht ist das Gewissen.
(Graham Greene)
Laß der Jugend ihren Lauf, im Alter hört's von selber auf.
(?)
Übung macht den Meister.
(?)
Demut ist die Fähigkeit, auch zu den kleinsten Dingen im Leben
emporzusehen.
(ALBERT SCHWEITZER)
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man ein schönes
Muster legen!
(?)
Die Klage über die Schärfe des Wettbewerbs ist ein Wirklichkeit
nur eine Klage über den Mangel an Einfällen.
(Walter Rathenau - hochaktuell! - von Dieter Gase)
Gaebe es nicht solche, die etwas leisten, haetten viele nichts zu laestern.
(Emil Baschnonga, schweizer Aphoristiker)
Man muß die Musik des Lebens hören, die meisten hören
nur die Dissonanzen.
(Theodor Fontane)
Küssen, das ist die Übermittlung einer Drucksache an den Empfänger
ohne
Mitwirkung der Post.
(GEORG THOMALLA)
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der
Unzufriedenheit.
(S. Kierkegaard)
Der euch Vertrau'n will schenken, den sollt ihr nicht mit Lügen
kränken.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Humor ist eines der besten Kleidungsstücke, die man in Gesellschaft
tragen kann.
(Thackeray)
Großherzigkeit schuldet der Klugheit keine Rechenschaft für
Ihre Motive.
(Vauvenargues)
Nichts verleiht mehr Überlegenheit, als ruhig und unbekümmert
zu bleiben
(Jefferson)
Nichtstun ist besser als mit viel Mühe nichts schaffen.
(Laotse)
Anekdote:
Als der Maler Arnold Böcklin einmal gefragt wurde: "Hat diese
junge Mann hier Talent?",
antwortete er: "Talent? Er soll erst einmal 30 Jahre lang fleißig
arbeiten, dann will ich's ihm sagen."
(Arnold Böcklin)
Bedenke, daß die menschlichen Verhältnisse
insgesamt unbeständig sind, dann wirst Du im Glück nicht
zu fröhlich
und im Unglück nicht zu traurig sein.
(Sokrates)
Der Nachdenkliche kennt keine Langeweile.
(?)
Einen Stein, der für die Mauer paßt, läßt man
nicht auf der Straße liegen.
(Arabisches Sprichwort)
Gut gekleidet ist eine Tat der Nächstenliebe
(Pfarrer Paul Nikolajczyk)
Gewiß ist es bitter, nicht mehr geliebt zu werden, während
man selbst liebt;
doch unvergleichlich bitterer ist es, geliebt zu werden, während
man selbst nicht liebt.
(Georges Couteline)
Nicht unsere Stimmung prägen unsere Gedanken: Unsere Gedanken entscheiden
über unsere Stimmungen.
(Aron T. Beck)
Die Gunst schlechter Menschen ist so unzuverlässig als sie selbst.
(Plinius)
Der gute Vorsatz ist ein Gaul der oft gesattelt, aber selten geritten
wird.
(Mexikanische Sprichwort)
Erfolg steigt nur zu Kopf, wenn dort der
erforderliche Hohlraum vorhanden ist.
(Manfred Hinrich)
Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung.
Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.
(Voltaire, franzoesischer Schriftsteller)
Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit. Das ist der Grund, weshalb die
meisten Menschen
sich vor ihr fuerchten.
(George Bernard Shaw)
Einen Menschen, den man lieb hat, und eine große Idee,
die die Seele ausfüllt - was braucht man mehr?
(Feuerbach)
Gesundheit? - Was nützt einem Gesundheit,
wenn man sonst ein Idiot ist?
(Theodor W. Adorno)
Humor ist die Lust zu lachen, wenn einem
zum Heulen ist.
(Werner Finck)
Einsamkeit ist Belästigung durch sich selbst.
(Werner Schneyder)
Um große Erfolge zu erreichen, muß etwas gewagt werden.
Helmuth von Moltke
Die Liebe verrät sich immer, indem sie versucht, sich nicht zu
verraten.
(Spruchweisheit aus Dänemark)
... und aus dem Chaos sprach eine Stimme
zu mir: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer
kommen!"
... und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer...!
(?)
Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt untergeht, wird
die eines
Experten sein, der versichert, das sei gar nicht möglich.
(Sir Peter Ustinov)
Eine Idee, die nicht gefährlich ist, verdient es nicht, überhaupt
eine Idee genannt zu
werden.
(Oscar Wilde)
Eine Liebeserklärung ist wie eine Eröffnung
beim Schach: Die Konsequenzen sind unübersehbar.
(Hans Söhnker)
Wenn Zeit Geld ist,
dann lebt jeder über seine Verhältnisse.
(?)
Eine Lüge ist bereits dreimal um die
Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.
(Mark Twain)
Bejahe den Tag, wie er Dir geschenkt wird, statt Dich am
Unwiederbringlichen zu stoßen.
(A. de Saint Exupery)
Das Schönste ist, gerecht zu sein,
das Beste die Gesundheit,
das Angenehmste, wenn mann immer erricht, was man will.
(Sophokles)
Einfachheit ist das Resultat der Reife
(Friedrich Schiller)
Was man liebt, muss man freilassen. Kehrt
es zu Dir zurück, gehoert es Dir. Wenn nicht, hat es Dir nie gehört.
(manche sind schon einen Schritt weiter)
Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
(Erich Kästner)
Die größte Erfindung des Menschen war das Rad - bis er sich
dahinter setzte.
(?)
Einander kennenlernen heißt lernen, wie fremd man einander ist.
(C. Morgenstern)
In der Ehe pflegt gewöhnlich einer der Dumme zu sein.
Nur wenn zwei Dumme heiraten - Das kann mitunter gut gehn.
(Kurt Tucholsky)
Früher träumte jede einigermaßen begabte Schauspielerin
davon, eines Tages ein Star zu werden.
Heute ist es genau umgekehrt:
Wir haben eine Unmenge Stars, aber kaum eine von ihnen denkt auch nur
im Träume daran, eine Schauspielerin zu werden.
(Sir Laurence Oliver)
... ich kann nicht sagen
ob es besser wird
wenn es anders wird;
aber eines ist gewiß:
es muß anders werden
wenn es gut werden soll
(Lichtenberg)
Konzentrier Dich darauf, Sachen besser und
nicht größer zu machen.
(?)
Zum Erfolg gibt es keinen Lift; man muß
die Treppe benutzen.
(?)
Ein freundliches Wort findet immer guten Boden.
(Jeremias Gotthelf)
Lächeln ist eine sympathische Falte, die andere wegbügelt.
(?)
Lebenskunst ist die Kunst des richtigen Weglassens
(Coco Chanel)
"Die Hoffnung ist schön, wie das Licht einer Flamme in der Nacht.
doch die
Wahrheit kann schmerzen, wie ein Finger der darin verbrennt."
(Amara)
Wenn man sehr jung ist und wenig weiß,
sind Berge Berge, Wasser ist Wasser und Bäume sind Bäume.
Hat man studiert und ist aufgeklärt
sind Berge nicht mehr Berge, Wasser ist nicht mehr Wasser und Bäume
sind nicht länger Bäume.
Hat man wirkliches Verständnis gewonnen,
sind Berge wieder Berge, Wasser ist Wasser und Bäume sind Bäume.
(Zen-Weisheit)
Das sicherste Mittel, Kinder zu verlieren, ist, sie immer behalten zu
wollen.
(ADOLF SOMMERAUER)
Der ideale Ehemann ist ein Butler mit dem Gehalt eines Generaldirektors.
(WILLIAM SOMERSET MAUGHAN)
Die Liebe ist eine leichte Gemütskrankheit, die durch die Ehe oft
schnell
geheilt werden kann.
(SACHA GUITRY)
Indessen ist die größte
Eiche einmaleine Eichel
gewesen, die jedes Schwein
verschlucken konnte.
(Arthur Schoppenhauer)
Ich habe geweint, weil ich keine Schuhe hatte, bis ich einen traf, der
keine Füße hatte.
(Leopardi)
Was einer nicht erlernt hat, das versteht er auch nicht.
(?)
Immer, wenn uns ein irrsinniger Quatsch begegnet, entsteht das Dilemma,
daß wenn wir uns mit diesem gewissenhaft beschäftigen, es erscheint,
als würden wir ihn ernst nehmen;
und wenn wir uns nicht darum kümmern, besteht die Gefahr:
er wird von aderen ernst genommen.
(Peter Esterhazy)
Leben - es gibt nichts Selteneres auf der Welt. Die meisten Menschen
existieren nur.
(Oscar Wilde)
Man muß sich einen Stecken in der Jugend schneiden, damit man
im Alter
daran gehen kann.
(Kung-tse)
Der Gesunde hat neunzig Wünsche, der Kranke nur einen.
(BAUERNWEISHEIT)
Liebe ist die einzige Sklaverei, die als Vergnügen empfunden wird.
(GEORGE BERNARD SHAW)
Der Brandherd: Es gibt so viele Gründe,
alles beim Alten zu lassen, und nur einen einzigen, doch endlich etwas
zu veraendern: Du haeltst es einfach nicht mehr aus!
(?)
Ich hasse das, was du sagst, aber ich gebe mein Leben dafür,
daß du es sagen kannst.
(Voltaire)
Klugheit ist geeignet zu bewahren, was man besitzt,
doch allein die Kühnheit versteht zu erwerben.
(Friedrich der Große)
Meist legen wir Fehler erst dann ab, wenn
wir entdeckt haben, wie sie anderen stehen.
(Peggi Sue)
Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, obwohl alle zum Rechthaben.
(Arthur Schopenhaür)
Bereit sein ist viel,
warten können ist mehr,
doch erst: den rechten Augenblick nützen zu können ist alles.
(Arthur Schnitzler)
Es mag sein, daß ich meine Ziele nie erreichen werde, aber ich
kann sie schauen, mich an ihnen erfreuen und sehen, wohin sie mich leiten.
(Louisa M. Alcott)
Manches ist so wunderbar, daß es schon reicht, irrtümlich
daran geglaubt zu
haben.
(?)
Neue Ideen sind nur durch ihre
Ungewohntheit schwer verständlich.
(?)
Sinnlos ist ein Leben ohne Sinn für
nnisnU!
("won Tanja Teubert")
Ein Tänzer ist Künstler und Kunstwerk zugleich.
Talent ist Form, Genie Stoff.
(Gutzkow)
Selig ist der Mensch, der mit sich selbst in Frieden lebt. Es gibt auf
Erden kein größeres Glück.
(Matthias Claudius)
Der Empfindsame ist der Waffenlose
unter lauter Bewaffneten
(?)
Es sind nicht die Dinge Selbst
die Dich beunruhigen sondern
Deine Einstellung zu den Dingen.
(?)
Keiner weiss, ob die Hoeflichkeit nicht eine
Tochter der Berechnung ist.
(Art van Rheyn)
Zeit ist das, was man an der Uhr abliest.
(Albert Einstein)
Man hat im Leben die Wahl, entweder mit der Masse mitzulaufen, oder
vor ihr herzulaufen.
(G. B. Shaw)
Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.
(JOACHIM RINGELNATZ)
Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge
nichts seinen Reichtümern hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen
Wünschen.
(Epikur)
Es braucht eine gewisse Intelligenz, um einzusehen
wie dumm man ist.
Zeichen einer allgemeinen Arroganz gewisser Dilettanten.
(von Armin Schütz)
Überrasche Deine neuen Nachbarn mit
einer kleinen Aufmerksamkeit!
Es müssen nicht die Weihnachtplätzchen vom
letzten Jahr sein.
(?)
Betrübnisse sind die Sprossen der Leiter, die zum Himmel führen.
(Spruchweisheit aus dem Wallis)
Es dauert 3 Jahre um Sprechen zu erlernen, Schweigen hingegen 50
Jahre.
(Ernest Hemmingway)
Gefühle:
Man sagte mir, alle Gefühle seien weiß oder schwarz oder
dazwischen also grau. Aber es
kamen gelbe dazu, rote, violette, braune und sogar zweifarbige. Ich
war ratlos, bis ich
erfuhr, daß die meisten Menschen ihre farbigen Gefühle verdrängen,
so daß nur schwarz,
weiss und grau verbleiben kann. Ich spüre aber, daß man
mit einer ganzen Farbpalette
bunter malen kann als nur mit einem Bleistift.
(?)
Rot ist eben schwärzer als grüen.
(?)
Wahrheit ohn' Erbittern rafft unsre
Kraft empor gleich fruchtenden Gewittern.
(Karl Friedrich Kretschmann)
Ein Händedruck voll Freundlichkeit,
dem Nächsten Rat und etwas Zeit,
ein gutes Wort, ein froher Blick
bringt stets auf's neu dir Lebensglück.
(Oskar Stock)
Die Wahrheit ist immer die Wahrheit, unabhaengig
von ihrer Herkunft.
(?)
Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit. Das
ist der Grund, weshalb die meisten Menschen sich vor ihr fuerchten.
(George Bernard Shaw)
Freundschaften bewähren sich in jeder Jahreszeit.
(Dr. Hans-Ulrich Berendes)
Ich kann allem widerstehen außer der
Versuchung.
(Oscar Wilde)
Im Grunde brauch ich nicht viel! So ein einfacher Bauernhof im Mecklenburgischen
mit
Wiese und Apfelbäumen und morgens selbstgebackenes Brot, da wär
ich schon
zufrieden.
(Cartoon von Franziska Becker)
Man muß das Eisen schmieden,
so lange es heiß ist.
(?)
Wer nicht mehr wirbt um Geld zu Sparen -
kann genausogut die Uhr anhalten um Zeit zu sparen.
(Henry Ford)
Juristen sind Leute, die die Gerechtigkeit mit dem Recht betrügen.
(HAROLD PINTER)
Das Bessere ist stets der Feind des Guten.
(?)
Gute Verhandlungstaktik besteht darin,
die Antwort zu provozieren, die man haben will.
(Hans Habe)
Ich glaube nicht an ein Schicksal, das einem Menschen zuteil wird, was
immer er auch tut.
Aber ich glaube an ein Schicksal, das ihm zuteil wird, wenn er nichts
tut.
(Gilbert Keith Chesterton)
Manchmal reichen dazu der Fernseher oder Rollenspiele oder
virtuelle Reisen. In unserer Gesellschaft gibt es viele parallele Universen.
(Jean-Didier Urbain)
Sogar das Schweigen ist sinnvoll, wenn die Augen sprechen.
(Albert Camus)
Der Brandherd: Es gibt so viele Gründe, alles beim Alten zu lassen,
und nur einen
einzigen, doch endlich etwas zu verändern: Du hältst es einfach
nicht mehr aus!
(?)
Der Dienstweg ist die Verbindung der Sackgasse mit dem Holzweg.
(?)
Die meisten Nachahmer lockt das Unnachahmliche.
(Ebner-Eschenbach)
Die seelische Verfassung des Liebenden ähnelt der des Berauschten:
sie ist wechselnd und haltlos. Beider Seelen sind in fließender Bewegung
und ständigem Schwanken. Daher neigt auch der Liebende zum Trunk und
der Betrunkene zur Liebe.
(Heliodor)
Manche Leute reisen, um Neues zu sehen; aber sie sehen das Neue leider
immer
mit alten Augen.
(Charlotte von Kalb)
Wer fragt, bleibt fünf Minuten dumm;
Wer nicht fragt, bleibt ein Leben lang dumm.
(Chinesisches Sprichwort)
Freiheit herrscht nicht.
(nach Erich Fried)
Nur der Mensch, der sein Leben lang gearbeitet hat,
kann sagen: ich habe gelebt.
(Goethe)
Das Derivat des Fortschritts
Indes sie forschten, röntgten, filmten, funkten,
entstand von selbst die köstlichste Erfindung:
der Umweg als die kürzeste Verbindung
zwischen zwei Punkten.
(Erich Kästner)
Geliebt wirst Du einzig, wo du schwach dich
zeigen darfst, ohne Stärke zu provozieren.
(Adorno. Minima Moralia.)
Klug ist, wer stets zu rechten Stunde kommt,
doch klüger, wer zu gehen weiß, wenn es frommt.
(Emanuel Geibel)
Zuhören ist eine leise, aber elementare Äußerung guten
Benehmens.
(Thaddäus Troll)
Gegengunst erhöhet Gunst,
Liebe nähret Gegenliebe
und entflammt zur Feuersbrunst,
was sonst Aschenfünkchen bliebe.
(Gottfried August Bürger)
Jeder ist seines Glückes Schmied - doch leider haben die wenigsten
auch nur die einfachsten Grundregeln des Schmiedens begriffen.
(Walter Boveri)
Man muss manchmal von einem Menschen fortgehen, um ihn zu finden.
(Heimito von Doderer, oestereichischer Dichter)
Wir hoeren einander besser als wir uns verstehen.
(Dusko Radovic)
Langeweile ist eine Halbschwester der Verzweiflung.
(MARIE V. EBNER-ESCHENBACH)
Mit Verboten treibt man Menschen nicht gerade in die Ehrlichkeit.
(M. M. Markhof)
Sage nicht immer, was Du weißt, aber
wisse immer, was Du sagst.
(Matthias Claudius)
Wer sein Leben so einrichtet, daß er
niemals auf die Schnauze fliegen kann,
der kann nur auf dem Bauch kriechen.
(H. Riesenhuber)
Anekdote:
Der Warenhauskönig Leonhard Tietz wurde einmal nach dem Schlüssel
seines Erfolgs
gefragt. Tietz antwortete: "Es gibt zwei Sorten von Kaufleuten. Die
klugen sprechen
immer erst, wenn das Geschäft perfekt ist, die törichten
berichten überall vorher, was sie vorhaben."
(Leonhard Tietz)
Der Mensch gibt ebenso schwer eine Furcht auf als eine Hoffnung.
(Otto Ludwig)
Die Welt ändert sich ständig. Nur die Zustände bleiben
die gleichen.
Pünktlichkeit ist die Kunst richtig abzuschätzen, um wieviel
sich der andere verspäten wird.
(?)
Ein guter Spruch ist die Wahrheit eines ganzen
Buches in einem einzigen Satz.
(Theodor Fontane)
Mancher droht, der selber zittert.
(Spruchweisheit aus Frankreich)
Wenn Geld der einzige Besitz ist, dann herrscht große Armut.
(Maria-Theresia Radloff)
Bedenke, daß die menschlichen Verhältnisse insgesamt unbeständig
sind, dann wirst Du
im Glück nicht zu fröhlich und im Unglück nicht zu traurig
sein.
(Sokrates)
Erfahrung ist eine nützliche Sache. Leider macht man sie immer
erst kurz nachdem man sie brauchte...
(?)
Es ist leicht zu verachten,
und verstehen ist viel besser.
(Claudius)
Für viele ist heute die Beschäftigung das größte
Glück.
(Spruchweisheit)
Was manche Menschen sich selber vormachen, dass macht ihnen so schnell
keiner nach.
(Gerd Uhlenbrock)
Man hat einen Menschen noch lange nicht bekehrt, wenn man ihn zum Schweigen
gebracht hat.
(Christopher Morley)
Unzählige Menschen haben Völker und Städte beherrscht,
ganz wenige nur sich selbst.
(Seneca)
Höflichkeit ist der Versuch, Menschenkenntnis durch gute Manieren
zu
mildern.
(JEAN GABIN)
Anekdote
Mahatma Ghandi, der indische Reformer, wurde eines Tages gefragt, was
er von der Zivilisation des Westens halte. "Ich denke", antwortete Ghandi,
"das wäre gar keine schlechte Idee."
(Mahatma Ghandi)
Die Natur verleiht ihre Gaben gerecht: Die
mit dem schwachen Verstand bekommen die lauteste Stimme.
(Art van Rheyn)
Je fester man eine Nessel anfaßt, desto weniger brennt sie.
(?)
Geh deinen Weg und laß die Leute reden.
(Dante)
Leidenschaft ist die Lust, die Leiden schafft.
(?)
Der Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.
(CARL VON CLAUSEWITZ)
Anekdote:
Ernest Hemingway hatte keine gute Meinung von den Finanzbehörden.
Als ihm wieder einmal ein Honorarar von 80000 Dollar bis auf 6500 Dollar
weggesteuert worden war, schimpfte er, die amerikanische Marine sollte
gefälligst ein Schiff nach ihm benennen, er habe schon mindestens
zwei Zerstörer finanziert.
(Ernest Hemingway)
Die schlimmste Art der Ungerechtigkeit ist die vorgespielte Gerechtigkeit
(Platon, griechischer Philosoph)
Nachtragende Leute haben viel zu schleppen.
(?)
Ohne Begeisterung schlafen die besten Kräfte unseres Gemüts.
Es ist ein Zunder in uns, der funken will.
(Johann Gottfried Herde)
Demokratie ist nichts anderes, als das Niederknüppeln des Volkes
durch das Volk für das Volk.
(Oscar Wilde)
Gebt denen, die hungern, von eurem Reis -
gebt denen, die leiden, von eurem Herzen.
(Chinesisches Sprichwort)
Hilfe! Ich bin ein Gefangener in einer Sprüchesammlung!
(?)
Man kann das Gewisse betäuben,
aber man kann es nicht umbringen.
(Salvador de Madariaga)
Mode ist so scheußlich, daß man sie jedes Jahr wechseln
muß.
(?)
Nach dem Gesetz der Schwerkraft ist es
leichter, den Mund zu öffnen, als zu zu
schließen.
(?)
Nur ein Sieg, für den es keinen Besiegten gibt, ist wirklich ein
Sieg.
(Hans Margolius)
Ideologen sind Leute, die glauben, dass die Menschheit besser ist als
der
Mensch.
(ITALO SUEVO)
Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er
gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
(Albert Schweitzer)
Lebe heute, vergiß die Sorgen der Vergangenheit.
(Epikur - ein griechisches Carpe Diem)
Viele lieben schnelle Wagen und laute Motoren,
weil Tempo und Lärm sie abhalten, über sich selbst nachzudenken.
(Peggi Sue)
Der Flirt ist die Kunst, einer Frau in die Arme zu sinken, ohne ihr
in die
Hände zu fallen.
(SACHA GUITRY)
Der Geschmack ist die Kunst sich auf Kleinigkeiten zu verstehen.
(Jean-Jacques Rousseau)
Der Kluge läßt sich belehren, der Unkluge weiß alles
besser.
(?)
Manche leben mit einer so erstaunlichen Routine,
dass es schwerfällt zu glauben, sie lebten zum ersten mal.
(Stanislaw Jerzy Lec)
ALTWERDEN heißt nichts anderes,
als keine Angst mehr haben vor der Vergangenheit.
(Stefan Zweig)
Wen der Liebe Gott einmal bei der Arbeit
erwischt hat, dem schickt er laufend neue.
(?)
Ein Tropfen Liebe ist mehr, als ein Ozean an Wille und Verstand.
(?)
Ein Mensch, der glaubt, ist so stark wie neunundneunzig andere,
die nur Interesse haben.
(John Stuart Mill)
Wenn zwei Menschen immer daßelbe denken, ist einer von ihnen überflüssig.
(Winston Churchill)
Liebe ist die Fähigkeit, ähnliches
an Unähnlichem wahrzunehmen.
(Adorno. Minima Moralia.)
Wer die Gesellschaft nicht entbehren kann,
soll sich ihren Gebräuchen unterwerfen,
weil sie mächtiger sind als er.
(Knigge)
Ehe und Militärdienst sind die zwei staatlich Formen sanktionierten
von
Freiheitsentzug ohne Gerichtsurteil.
(JEAN GENET)
Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge
darauf warten, daß sich andere darum kümmern.
(M.L. King)
Tages Arbeit, abends Gäste! Saure Wochen, frohe Feste!
(J. W. v. Goethe)
Wünschen ist ein Anzeichen von Genesung oder Besserung.
(Friedrich Nietzsche)
Aerzte koennen ihre Fehler begraben. Architekten raten, Efeu zu pflanzen.
(?)
Wer nicht daran glaubt besser zu werden,
hört auf gut zu sein.
(?)
Der Klügere gibt nach - Eine traurige Wahrheit: sie begründet
die Weltherrschaft der
Dummen.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Die Menschen tun viel, im geliebt zu werden. Alles aber setzen sie daran,
um beneidet zu
werden.
(Markt Twain)
Es gibt ein Leben *vor* dem Tod !
(Drafi Deutscher, Schlagersaenger, in einem Fernseh-Interview)
Tanzen ist eine wundervolle Übung für die Mädchen. Sie
lernen dabei am ehesten vermuten, was der Mann tun wird, bevor er es wirklich
tut.
(Christopher Darlington Morley)
Der Menschheit Würde ist in Eure Hand gegeben -
bewahrt sie, sie sinkt mit Euch! Mit Euch wird sie sich heben.
(Schiller)
Drei Engel mögen Dich begleiten
durch Deine ganze Lebenszeit
und die drei Engel, die ich meine,
sind Liebe, Glück und
Zufriedenheit.
(Egerland)
Es lebt nur der, der lebend sich am Leben freut.
(Meanander)
Die Zehn Gebote Gottes sind deshalb so eindeutig
weil sie nicht erst auf einer Konferenz beschlossen wurden.
Diplomatie ist die Kunst einen Hund so lange
zu tätscheln bis der Maulkorb fertig ist.
(Stefan Troller)
Du dünkst dich viel zu sein:
Ach, wärst du über dir und
schautest dich an,
du sähst ein schlechtes Tier.
(Angelus Silesius)
Empfindlichkeit für kleine Dinge
und Gleichgültigkeit für große
zeugen von einer seltsamen Verkehrtheit.
(Blaise Pascal)
Erlebe jeden deiner Tage bewußt - es gibt für keinen Tag
eine Wiederkehr.
(Franziska Schild)
Kunst ist schön. Macht aber viel Arbeit
(Karl Valentin)
Manch einer verdankt seinen Erfolg den Ratschlägen, die er von
andern nicht angenommen hat.
(Franz Molnar)
Sachliche Romanze
Als sie einander acht Jahre kannten, und man kann sagen, sie kannten
sich gut
kam ihre Liebe ploetzlich abhanden,
wie anderen Leuten ein Stock oder Hut.
Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Kuesse als ob nichts sei,
und sahen sich an und wussten nicht weiter,
da weinte sie ploetzlich. Und er stand dabei.
Vom Fenster konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es waere schon viertel nach vier.
Und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan uebte ein Mensch Klavier.
Sie gingen ins kleinste Cafe im Ort,
und ruehrten in ihren Tassen.
Am Abende sassen sie immer noch dort.
Sie sassen allein, und sie sprachen kein Wort.
Und konnten es einfach nicht fassen.
(Erich Kästner)
Was bei der Jugend wie Grausamkeit aussieht,
ist meistens Ehrlichkeit.
(Jean Cocteau)
Zwei wissen mehr als einer.
(?)
Der Moralist beklagt, dass die Menschen nicht
so sind, wie sie sein sollten; der Humorist freut sich, dass die Menschen
nicht so sind, wie sie von sich behaupten.
(?)
Die Freiheit besteht darin, daß man alles tun kann, was einem
anderen nicht
schadet.
(?)
Das Dumme am Sport ist, daß man erst verlieren muß, um sich
als guter Sportsmann zu erweisen.
(?)
Ein Narr kann mehr fragen, als sieben
Weise beantworten können.
(?)
Erblicke dich in jedem Blatt, das sich vom Aste trennt und niederschwebt.
(Richard von Schaukal)
Erfahrung ist das, was bleibt, wenn man nichts mehr hat.
(Daniels Sprüchesammlung)
Es gehört Kraft zur Treue.
(Joseph Kühnel)
Schadenfreude: Ansatzpunkt für eigenes Wohlbehagen.
(Rudolf Rolfs)
Die Deutschen die niedere Wesen, die das Glück haben, uns als Nachbarn
zu haben, wir
geben ihnen ein bißchen von unserem Licht.
(Jean-Paul Sartre)
Die Einsicht in das Mögliche und Unmögliche ist es, die den
Helden vom Abenteurer scheidet.
(Theodor Mommsen)
Es fordert oft mehr Mut,
seine Ansicht zu ändern, als an ihr festzuhalten.
(Friedrich Hebbel)
Furcht macht fanatisch.
Public opinion exists only where there are no ideas.
(Oscar Wilde)
Man muß nicht alles wissen.
Aber man sollte wissen, wie man dort hinkommt.
(Werner Amann)
Optimisten wandeln auf Wolken, unter denen
Pessimisten Trübsahl blasen.
(?)
Widerwärtigkeiten sind Pillen, die man schlucken muß und
nicht kauen.
(Georg Christoph Lichtenberg)
Leserlichkeit ist die Höflichkeit der Handschriften.
(FRIEDRICH DÜRRENMATT)
Die schönen Dinge geben ihren Geist
denen, die sie besitzen
(Antoine de Saint-Exupery)
Er stand vor mir. Ich blickte ihm in die Augen und sagte: 'Ich liebe
Dich!' Doch er drehte
sich um, ging weg und lies mich im Stich. Dann lief ich nach Haus und
löschte mein
Leben aus. Spaeter sah ich ihn stehen, vor meinem Grab, als er sagte:
'Ich liebe Dich!'
(von Beccy)
Jede sprossende Pflanze die mit Düften sich füllt,
trägt im Kelche das ganze Weltgeheimnis verhüllt.
(Geibel)
Jung ist man dann, wenn man an der Zukunft
mehr Freude hat, als an der Vergangenheit.
(John Knittel)
Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben,
aber dem Tag mehr Leben!
(?)
Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, auch wenn er nicht im Wahlkampf
spricht.
(Von Juan Ramòn Jimènez's Sprüchesammlung)
Wo beim Absender der Smiley fehlt, fehlt beim Empfänger der Humor.
(Arnulf Sopp)
Improvisation; das ist, wenn niemand die Vorbereitung merkt.
(FRANCOIS TRUFFAUT)
Wer nicht kann, was er will, muß das wollen,was er kann. Denn
das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht.
(Leonardo da Vinci)
Die größten Ereignisse sind nicht die lautesten sondern die
stillsten Stunden.
(Robert Frank)
Die Selbstsucht stirbt erst eine halbe Stunde nach unserem Tod.
(Franz von Sales)
Fantasie ist Lichtgeschwindigkeit, Perfektion ist Zeitlupe.
(?)
Was ist Jugend?
Ein Traum.
Was ist Liebe?
Der Inhalt des Traumes
(Sören Kierkegaard)
Wenn du arm bist, arbeite! Wenn du reich bist, arbeite! Wenn du glücklich
bist,
arbeite weiter! Müßiggang erzeugt Zweifel und Ängste.
(Lopez)
Dem Menschen ist ein Mensch immer noch lieber als ein Engel
(?)
Die wahre Freude am Leben ist, für ein Ziel gebraucht zu werden,
das man selbst als
wichtig anerkennt.
(George Bernhard Shaw)
Es gibt zwei Regeln fuer Erfolg im
Leben: 1. Erzaehle den Leuten nie alles, was Du weisst..
(?)
In der raschen Ausführung des Entschlusses
liegt die Kraft
(?)
Jeder dumme Mensch kann einen Käfer zertreten,
aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.
(Arthur Schopenhauer)
Beim gesellschaftlichen Aufstieg empfiehlt es sich, freundlich zu den
Überholten zu sein.
Man begegnet ihnen beim Abstieg wieder.
(Jo Herbst)
Das höchste Glück des Lebens besteht in der Überzeugung,
geliebt zu
werden.
(V. Hugo)
Es lebt nur der, der lebend sich am Leben
freut.
(Meanander)
Humor ist die Medizin, die am wenigsten kostet und am leichtesten einzunehmen
ist.
(Giovanni Guareschi)
Im Zweifelsfall sag die Wahrheit.
(?)
Mit dem Auge sieht man viel, doch mit dem Herzen tiefer.
(Herbert Rauleffs)
Um sich selbst zu erkennen, muß man handeln.
(Albert Camus)
Das Schlechte an den Minderwertigkeitskomplexen ist, daß die falschen
Leute sie haben.
(Jacques Tati)
Das wichtigste Stück des Reisegepäcks ist und bleibt dein
fröhliches Herz.
(Hermann Löns)
Die Bibel gebietet uns, unsere Nächsten
zu lieben und auch unsere Feinde zu lieben, wahrscheinlich deshalb,
weil
es in der Regel dieselben Leute sind.
(G.K. Chesterton)
Ein freundliches Wort, ein verstehendes Wort, ein gütiges Wort
ist wie ein Licht, das Leben und Umwelt verschönt.
(L. M. Nied)
Erste Morgenpflicht: über sich erröten.
(E.M.Cioran)
Es ist Kraft im Widerspruch,
er bringt in jedem Falle dem, der dessen wert ist, Segen;
aber Lauheit und Kaltsinn bringen nie Segen.
(Johann Heinrich Perstalozzi)
Es ist selten, dass ein Mensch weiß,
was er eigentlich glaubt
(Oswald Spengler)
Geistige Größe kann alle körperlichen Gebrechen unsichtbar
machen.
(Dschuang Dsi)
Meine Art des Scherzes ist, die Wahrheit zu sprechen. Das ist der komischste
Witz in
der Welt.
(George Bernhard Shaw)
Mit aufwendigen Reisen versuchen viele Menschen, etwas Vakuum in ihre
Inhaltslosigkeit zu pumpen.
(Werner Mitsch)
Die Waffen sind nicht so wichtig wie der Arm, der sie führt;
der Arm ist nicht so wichtig wie die Intelligenz, die ihn lenkt.
(André Gide)
Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare
zu
sehen.
(P. S. Buck)
Nach drei Jahren versteh ich nichts. Wie er, der Franzose?
(Kurt Tucholsky)
Und Liebe wagt, was irgend Liebe
kann.
(Shakespeare)
Das beliebteste Haustier der Deutschen ist
und bleibt das halbe Hähnchen.
(Lutz Hager Amherst)
Große Menschen sind Inhaltsverzeichnisse der Menschheit.
(Friedrich Hebbel)
Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine grosse Luege
(Leonardo da Vinci, italienischer Maler und Naturforscher)
Wenn es dir möglich ist, mit nur einem
kleinen Funken die Liebe in der Welt
zu bereichern, dann hast du nicht
umsonst gelebt.
(Jack London)
Ein Missgeschick, mit Ueberzeugung praesentiert, wird eine Kreation
genannt.
(?)
Keine Schneeflocke in der Lawine wird sich je verantwortlich fühlen.
(S. J. Lec)
Würdest Du
mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen
soll? Das hängt zum großen Teil
davon ab, wohin Du möchtest, sagte die Katze.
(Lewis Carroll)
Die Menschheit ist zu weit vorwärts
gegangen, um sich zurückzuwenden, und bewegt sich zu rasch, um
anzuhalten.
(Winston Churchill)
Intelligenz ist ein Fabeltier.
(Christoph Alexander Holtgrewe)
Jeder möchte die Menschheit verbessern,
aber keiner fängt bei sich selber an.
(Lew. N. Tolstoi)
Lügen ist die anstrengenste Sache der Welt -
vor allem hinterher.
(Anne M. Lindbergh)
Tanz ist die einzige Kunst, in der wir selbst der Stoff sind, aus dem
sie gemacht ist.
(Schnabel)
Wer zu geschäftig Gutes tut, hat nicht die Zeit, gut zu sein.
(R. Tagore)
We're still puzzled, but on a higher level.
(?)
Wir leben alle unter dem gleichem himmel,
aber wir haben nicht alle den gleichen horizont.
Ich liebe dich nicht nur,
weil du bist, wie du bist,
sondern auch
weil ich bin, wie ich bin,
wenn ich bei dir bin.
Wir sollten das beste hoffen,
auf das schlimmste gefasst sein
und es nehmen,
wie es kommt.
Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen - man darf nur
nicht im Tief steckenbleiben!
Der Vorteil ist das Gegenteil vom Nachteil.
(Petar Ugarcovic 1997- hat irgendwie einen wahren Kern)
Ein Kritiker ist eine Henne, die gackert, wenn andere legen.
(GIOVANNINO GUARESCHI)
Frei ist, wer will, was er muß.
(Hans Lohberger)
Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört,es müsse
sich dabei doch auch was denken lassen.
(gefunden bei Christoph Lipp ebenso wie der nächste Spruch)
In vielen Dingen hängt der Erfolg
von der Vorbereitung ab.
(Jo)
Jammere nicht über ein Unglück,
das noch gar nicht eingetroffen ist!
(?)
Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass
man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt.
(Antoine de Saint-Exupery)
Diplomatie meint die Fähigkeit, auf so taktvolle Weise nein zu
sagen, dass
alle Welt glaubt, man hätte ja gesagt.
(ANTHONY EDEN)
Anekdote:
Diogenes, der Philosoph in der Tonne, wurde einmal gefragt, welches
Alters fürs Heiraten
besonders günstig sei. "Wenn man jung ist", meinte Diogenes, "dann
ist es zu früh. Und wenn man alt ist, dann ist es zu spät."
(Diogenes)
Solange Menschen denken, daß Tiere
nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, daß Menschen
nicht
denken!
(Noka)
Suchst du das Höchste, das Größte?
Die Pflanze kann es dich lehren. Was sie willenlos ist, sei du es wollend,
das ist's!
(Friedrich Schiller)
Entwicklungshilfe ist, wenn die armen Leute eines reichen Landes für
die reichen Leute
eines armen Landes Geld spenden.
(Denis Healy)
Steigerung des Luxus:
eigenes Auto, eigene Villa, eigene Meinung
(Wieslaw Brudzinski)
Ein jeder gibt den Wert sich selbst.
(Schiller)
Ein Mensch, der haßt, schafft sich seine eigene Hölle.
Aber ein Mensch, der liebt, hat den Himmel in sich.
(M.-Th. Radloff)
Jemanden lieben heißt als einziger ein für die anderen
unsichtbares Wunder sehen.
(Francois Mauriac)
Leise Menschen,
leise Freundschaften,
stille Worte,
stille Zeichen
übertönen
lautstarkes Gerede,
lautstarkes Getue,
überdauern
die Kurzlebigkeit
großer Versprechungen
leerer Gesten.
(Margot Bickel)
Liebe deine Feinde, und Du machst sie rasend. (wozu?)
(M. Brachthäuser Welschen Ennest)
Wird das Reisen zu leicht und zu bequem gemacht, so geht sein geistiger
Sinn
verloren. Allein ein gewisses Gefühl der Einsamkeit, das auf der
Reise entsteht,
führt den Menschen zum Nachdenken über den Sinn des Lebens;
denn das Leben
ist schließlich auch eine Reise von einem Unbekannten zum andern.
(Daisez Teitaro Suzuki)
Die Albernheit ist eine Erholung von der Umwelt.
(PETER BAMM)
Ehe bedeutet gegenseitige Freiheitsberaubung in beiderseitigem
Einvernehmen.
(OSCAR WILDE)
Auch das Denken schadet bisweilen der Gesundheit.
(Aristophanes)
Der glücklichste Mensch ist der, der seine Träume verwirklichen
kann.
(?)
Die Tür, die dem Bettler verschlossen bleibt, öffnest du dem
Arzt.
(Spruchweisheit aus Israel)
Die volle Wahrheit kann ein tapferes Herz ertragen; doch nicht die Zweifel,
die im finsteren an ihm nagen.
Moliere
Alle anderen Enttaeuschungen sind gering im Vergleich zu denen, die
wir an
uns selber erleben.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Gleiche Bürde bricht keinem den Rücken.
Man muß die Kunst und nicht das Muster lieben.
(Goethe)
Liebe -
auch so ein Problem, das Marx nicht gelöst hat.
(Jean Anouilh)
Schwer drückt ein voller Beutel,
schwerer ein leerer.
(?)
Vollendetsein hat man nicht dann erreicht,
wenn es nichts mehr hinzuzufügen,
sondern wenn es nichts mehr wegzunehmen gibt.
(?)
Wenn der eine nicht will, können zwei nicht streiten.
(span. Sprichwort)
Wenn du einmal Erfolg hast, ist es Zufall, wenn du zweimal Erfolg hast,
ist es Glück;
wenn du aber dreimal Erfolg hast, dann ist es Fleiß und Tüchtigkeit.
(Spruchweisheit)
Die Mode ist das wichtigste Mittel der Textilindustrie gegen die
zunehmende Haltbarkeit der Stoffe.
(EMILIO SCHUBERTH)
Black Holes are where God divided by Zero.
(?)
Der Feind ist die eigene Frage in Gestalt.
(Carl Schmitt)
Die Lerche zwitschert in der Luft, der Ochse
zwitschert nicht, der Schuft.
(?)
Eigensinn ist das wohlfeilste Surrogat für Charakter.
(Friedrich Hebbel)
Ein populistischer Politiker setzt sich an
die Spitze der Bewegung in eine bestimmte Richtung und gibt vor, dort
schon
immer gewesen zu sein.
(Roland Spindler)
Marionettentanz:
Wenn ich euch so betrachte - wie ihr hinter Besitz und Ruhm herrennt,
nach Ansehen
und Aussehen strebt - wie ihr euch versteckt, eure Gedanken und Wünsche
tarnt in
farblosem Gerede über dies und das - wie ihr eure ehrliche Meinung
und eure Fehler in
glänzendes Geschenkpapier verpackt wehe, einer reißt die
Verpackung auf!
- wie ihr nicht aussprechen könnt und nicht wissen wollt, was
in euch ist, dann meine ich
manchmal, ich sehe einem Marionettentanz zu, bin glücklich, Zuschauer
zu sein und
frage mich: wer läßt die Marionetten tanzen?
(?)
Vier Himmelsrichtungen schuf Gott -
nur nach einer aber kann man streben.
(Spruchweisheit)
Was andere uns zutrauen ist meist bezeichnender für sie als für
uns
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Bescheidenehit ziert den Jüngling.
(Plautus)
Dass Euch keiner zuhoert, ist ein Grund zu schweigen und nicht noch
lauter zu bruellen.
(Dusko Radovic)
Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde, sondern
ganz allein, weil nichts auf dieser Welt seine Sehnsucht stillen kann.
(Jean Paul Sartre)
Die Zeit ist ein so kostbares Gut, dass man es nicht einmal für
Geld kaufen kann.
(Israelisches Sprichwort)
In Dir muß brennen, was Du in anderen entzünden willst.
(hl. Augustinus)
Wein erhöht den Geist und macht ihn geneigt zur Entflammung, und
beim vollen Pokal schwinden die Sorgen dahin.
(Ovid)
Durch den Tourismus erfahren die Menschen, wie weit sie sich voneinander
entfernt haben.
(Ernst R. Hauschka)
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's weiter
ungeniert.
(?)
Mut zur Lücke!
(?)
Nicht Sprüche sind es, woran es fehlt;
die Bücher sind voll davon. Woran es fehlt, sind Menschen, die
sie anwenden.
(Epiktet)
Nutze Deine Fähigkeiten, beschränke Dich nicht auf Zuständigkeiten
(J. Dalhoff)
Reich ist, wer keine Schulden hat, gluecklich,
wer ohne Krankheit lebt.
(Chin. Sprichwort)
Schöne Tage - Nicht weinen, weil sie
vergangen, sondern lachen, weil sie gewesen.
(Frank)
Ist der Mensch mäßig und genügsam, so ist auch das Alter
keine schwere Last, ist er es
nicht, so ist auch die Jugend voller Beschwerden.
(Platon)
Mache die Dinge so einfach wie moeglich
- aber nicht einfacher.
(?)
Same Shit - Different Day
(?)
Eine Konferenz ist eine Sitzung, bei der viele hineingehen, aber bei
der nur
wenig herauskommt.
(WERNER FINCK)
Abbild der unsichtbaren Form:
Bei gewissen alten Schuhmachern habe ich gemerkt, daß ihr Handwerk
ihnen Wonnen
bereitet, die genau die Wonnen des Bildhauers sind.
(Auguste Rodin)
Die Freundschaft und die Liebe sind zwei Pflanzen an einer Wurzel.
Die Letztere hat nur einige Blüten mehr.
(Klopstock)
Die ganze Kunst des Redens besteht darin, zu wissen, was man nicht sagen
darf.
(George Canning)
Die geistige Größe einer Nation
erkennt man an ihren Klosprüchen!
(?)
Die Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben.
(?)
Es gibt Glückspilze, die fallen und finden noch etwas dabei.
(Senegalesisches Sprichwort)
Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung,
aber er hat keinen Anspruch darauf, dass andere sie teilen.
(Manfred Rommel)
Menschen aendern sich nicht wirklich, sie passen sich der Situation
nur solange an, bis
der Alltag wieder Einzug haelt.
(Poky)
Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon.
(Jean de La Fontaine)
Reisen war früher ein Vergnügen; heute ist es ein Gewerbe.
(Lin Yutang)
Wenn der Wille da ist, sind die Füße leicht.
(britt. Sprichwort)
Wir dürfen vieles nicht und können es dennoch.
(?)
Eine toten Löwen kann man leicht prügeln.
(Arabisches Sprichwort)
Jeder hat einen liebsten Feind,
ohne den er sich verlassen vorkommen würde.
(Romain Gary)
Wir gehen gelegentlich mit der Natur um, als sei unsere Welt ein Steinbruch,
aus dem
sich jeder einfach etwas herausbrechen kann.
(Jospeh Kardinal Höffner)
Beurteile nie einen Menschen, bevor Du nicht
mindestens einen halben Mond lang seine Mokassins getragen hast.
(eine alte Indianerweisheit aus einem Gedächtnis)
Die Liebe schlägt ein wie der Blitz,
der Donner folgt manchmal erst nach Jahren.
(Sizilianisches Sprichwort)
Die Toren besuchen in fremden Ländern
die Museen. Die Weisen aber gehen in die Tavernen.
(Erich Kästner)
Die Vernunft spricht leise, deshalb wird sie so oft nicht gehört.
(Pandil Nehru)
Es gibt einige Freundschaften, die im Himmel
beschlossen und auf Erden vollzogen werden.
(Matthias Claudius)
Ferien sind eine wunderbare Sache, wenn man sie französisch versteht:
Nichts tun.
(Brigitte Bardot)
Lebenskunst besteht zu neunzig Prozent aus der Fähigkeit,
mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann.
Wer nicht richtig faulenzen kann, kann auch nicht richtig arbeiten.
(Sizilianisches Sprichwort)
Macht ist seit Tausenden von Jahren ein gut bekanntes Gift. Wenn doch
nie ein Mensch
materielle Macht über andere erlangen könnte.
(Alexander Solschenizyn)
Maireden und Mairegen wiederholen sich jährlich.
(Spruch)
Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser
Schicksal aus.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Was man im großen nicht kann,
soll man im kleinen nicht unversucht lassen.
(Adolff Kolping)
Wenn du eine hilfreiche Hand suchst,
so suche zuerst am Ende deines eigenen Armes.
(?)
Der Held ist einer, der fünf Minuten länger tapfer ist als
der gewöhnliche
Mann.
(RALPH WALDO EMERSON)
Es gibt tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.
(LUDWIG BÖRNE)
Fernsehen ist das einzige Schlafmittel, das mit den Augen eingenommen
wird.
(VITTORIO DE SICA)
Die Hand eines Menschen könnte das Universum erfassen, wenn
er nur lernte, seine Faust zu öffnen.
Wenn sich zwei Menschen nichts mehr zu sagen haben, sollten sie
wieder einmal miteinander reden.
(Werner Mitsch)
Ein Tropfen Liebe ist mehr, als ein Ozean
an Wille und Verstand.
(?)
Geld muß die Erfindung eines armen
Menschen gewesen sein.
(Roland Spindler)
Immer bleibt alles noch zu entdecken.
Kinder und Uhren dürfen nicht beständig aufgezogen werden;
man muß sie auch gehen lassen.
(Jean Paul)
Oft ist das Denken schwer, indes das Schreiben
geht auch ohne es.
(Wilhelm Busch)
Spaß muß Schafszähne haben, keine Hundezähne.
(Sprichwort)
Anstrengung und Erfolg sind ungetrennt ein Paar.
(?)
Auch Worte sind Taten.
(Wittgenstein)
Das beliebteste Haustier der Deutschen ist und bleibt das halbe Hähnchen.
(Lutz Hager Amherst)
Das einzig Konsequente an mir ist meine ewige Inkonsequenz.
(Oscar Wilde)
Das ist keine Lüge sondern eine sachzwangreduzierte
Ehrlichkeit.
(Dieter Hildebrandt)
Du mußt nicht lange klagen, was alles dir wehe tut. Nur frisch,
nur frisch gesungen und
alles ist wieder gut.
(Adelbert von Chamisso)
Eine Meinung, die sich niemals ändert,
gleicht einem abgetragenen Rock.
(Tartarisches Sprichwort)
Es gibt eine Regel ohne Ausnahme: das sich jeder für eine Ausnahme
von der Regel hält.
(?)
In der Liebe sprechen Hände und Augen
meist lauter als der Mund
(Ricarda Huch)
Marktschreiersprüche: Gib endlich
das Geld her, sonst schenk ich dir
den Aal! Geiz ist schlimmer als
Krebs!
(?)
Merke Dir Namen und Gesichter von Menschen!
(?)
Mit am besten lernt man die Menschen kennen, wenn es irgendwo etwas
gratis gibt.
(?)
Wenn du in Eile bist, mache einen Umweg.
(Zen-Buddhismus)
An zuviel Glück ist noch keiner gestorben.
(Flämisches Sprichwort)
Das Beste im Leben ist, Verständnis
für alles Schöne zu haben.
(Menander)
Das Leben besteht aus guten und schlechten Tagen -
und meistens liegt es an uns, wie diese Tage beschaffen sind.
(Steinbeck)
Die Jugend wäre eine viel schönere Zeit, wenn sie erst später
im leben käme.
(Charlie Chaplin)
Die Summe unseres Lebens sind die Stunden,
in denen wir liebten.
(Wilhelm Busch)
Ein Karikaturist muß verstehen, aus einem Gesicht die Wurzel zu
ziehen wie der Mathematiker aus einer Zahl.
(Olaf Gulbransson)
Es ist bekannt, doch darf daran erinnert werden: Die Freiheit eines
Christenmenschen beginnt mit der Zwangstaufe.
(Karlheinz Deschner bissige Aphorismen)
Frauen von heute sind ein Problem für die Männer von gestern.
(Edith M. Muliyanto)
Gehe Wege und nicht nur Strassen, damit Du
Spuren hinterlässt und nicht bloss Staub.
(?)
Vergangenheit ist, wenn es nicht mehr weh tut
(Mark Twain ?)
Mathematik ist die Antwort des Menschen auf die Komplexität der
Welt.
Mathematik ist die Ordnungsmacht im Dschungel der Phänomene.
Deshalb ist Mathematik lebendig, frisch und aktuell.
(?)
Nichts ist beengender als die Freiheit des Einsamen.
(Spruchweisheit)
Romantik ist die innere Veranlagung, Dinge zu sehen, die es (noch?)
nicht gibt.
(?)
Ordnung = Chaos, das man nicht sehen kann.
(?)
Wein doch nicht!
Tränen fliessen des Nachts auf das Kissen, leise schluchzend,
keiner soll's wissen. Tränen
gross und voller Leid. Tränen von unendlicher Traurigkeit. Der
Kopf so leer, das Herz so
schwer. Und keiner da, keiner da, der Dir nah und Dich tröstet.
Mach die Augen auf! Ich
bin doch da und Dir nah. Und- ich tröste Dich. Wein doch nicht!
(Kein Spruch und trotzdem schön!)
Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern
sein.
(Marie v. Ebner-Eschenbach)
Einen bitteren Schluck sollte man nicht auf mehrere Gläser verteilen.
(dito)
Man sieht nur mit dem Herzen gut, das
Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
(Antoine de Saint-Exupery - le petit prince)
Man soll schweigen oder Dinge sagen, die noch
besser sind als das Schweigen.
(Pythagoras)
Man sollte dem Anderen die Wahrheit hinhalten,
daß er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann,
und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.
(?)
Unnötige Konsequenz ist der Kobolt im Nacken kleiner Geister
(?)
Menschen irren, aber nur große Menschen erkennen ihren Irrtum.
(AUGUST VON KOTZEBUE)
Mikrophone sind das einzige, das sich Politiker gerne vorhalten lassen.
(GÜNTER MÜGGENBURG)
Moral ist ständiger Kampf gegen die Rebellion der Hormone.
(FEDERICO FELLINI)
Dank an einen guten Freund
Ich dachte, alles wär vorbei.
Alles wär mir einerlei.
Nicht´s bringt mich aus dem Gleichgewicht.
Verliere niemals mein Gesicht.
Das ist nicht wahr.
Möcht mich so wie früher geben.
Jugendträume neu erleben.
Liebe und auch Leidenschaft.
Animalisch große Kraft.
Das ist wahr.
Vergeß das Leid, vergeß die Qual.
Jetzt weiß ich, ich hab die Wahl.
Alt sein ist nicht mein Plaisier.
Lebe Heute, lebe Hier.
Das ist wahr.
Ich werd jetzt die Sonne sehn.
Meinen Weg nun selber gehn.
Meine Freiheit neu erleben.
Niemals mehr vor Ängsten beben.
Das ist wahr.
Laß das Gestern, laß das Morgen.
Laß den Kummer, laß die Sorgen.
Nehm vom großen Glück ein Stück.
Lebe nur noch für den Augenblick.
Denn Du warst für mich da !
(Jan-Paul Fechter)
Das Glück ist neidisch.
(Anonymer Aphoristiker der Antike)
Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über
das Leben.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Die Stoßstange ist aller Laster Anfang
(von Manuela)
Geld ist besser als Armut - wenn auch nur aus finanziellen Gründen.
(Woody Allen)
Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört,
es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.
(Goethes Faust)
In mir steckt ein Genie, ...
(?)
Wie soll ich ein Land regieren, in dem es mehr Käsesorten als Tage
im Jahr gibt?
(Charles de Gaulle)
Das Leben ist ein Bumarang.
Das was Du gibst kehrt zu Dir zurück.
(?)
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung
der Persönlichkeit.
(Mark Twain)
Die Hälfte der Menschen lacht auf die Kosten der anderen.
(Philippe Mericault Destouches)
Gefahrlos läßt sich Gefahr niemals
überwinden.
(Griechische Weisheit)
In Prüfungen stellen Narren Fragen, die der Weise nicht beantworten
kann.
(Oscar Wilde)
Mancher Uhu meint, die Nacht komme seinetwegen.
(Karlheinz Deschner)
Richtig verheiratet ist der Mann erst dann, wenn er jedes Wort versteht,
das seine Frau nicht gesagt hat.
(Alfred Hitchcock)
...und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt, und
der uns hilft zu leben.
(H. Hesse)
Arroganz ist die Karikatur des Stolzes.
(Ernst von Feuchtersleben)
Auch der ehrlichste Mensch, wenn er alle seine Handlungen und Gedanken
nach den Gesetzen genau untersucht, wird finden, daß er in seinem
Leben wenigstens zehnmal den Galgen verdient hat.
(Michel de Montaigne)
Das Buch ist die Axt für das gefrorene Meer in uns.
(Franz Kafka)
Das Lachen hält uns vernünftiger als der Verdruß.
(Lessing)
Denkt an das fünfte Gebot: Schlagt die
Zeit nicht Tod.
(Erich Kästner)
Es bedarf vieler Menschen,
um Perlen zu finden.
(?)
Es gibt keine zweite Chance für einen
ersten Eindruck.
(?)
In einer Irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen, ist schon
wieder ein Irrsinn für sich.
(Voltaire)
Kraft ist die Moral der Menschen, die sich vor anderen auszeichnen.
(Ludwig van Beethoven)
Mich spielt keiner an die Wand, ich bin die
Wand.
(?)
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
(Albert Einstein)
Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel
der Blickrichtung
(Antoine de Saint-Exupery)
Ungeduld ist der sichere Widersacher im Erfolg.
(Maria-Theresia Radloff)
Unter Pflicht verstehen wir meistens das, was andere tun sollen.
(Kanadisches Sprichwort)
Was man mit Gewalt gewinnt, kann man nur mit Gewalt behalten.
(Mahatma Gandhi, indischer Freiheitskaempfer und Politiker)
Zum lustvollen Leben gehört das
Baden in den eigenen Widersprüchen.
(?)
Es liegt eben in der menschlichen Natur, vernünftig zu denken und
unlogisch zu handeln.
(Anatole France)
Fehler sind nützlich, aber nur, wenn man sie schnell findet.
(?)
In jedem Menschen liegt etwas Gutes, vielleicht von anderen Eigenschaften
verdeckt.
(?)
Qualität ist, wenn der Kunde zurückkommt
.... und nicht die Ware!
(?)
REISEGEDANKEN:
Das Nomadenleben, welches die unterste Stufe der Zivilisation bezeichnet,
findet
sich auf der höchsten im allgemein gewordenen Touristenleben wieder
ein. Das
erste ward von Not, das zweite von der Langeweile herbeigeführt.
(Arthur Schoppenhauer)
Schön ist es auf der Welt zu sein,
sagt die Biene zu dem Stachelschwein...
(sagt Konfuzius oder doch Martin Herold?)
Das Essentielle sieht man nicht mit den Augen sondern mit dem Herzen.
Oder man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für
die Augen unsichtbar.
(Antoine de Saint-Exupery - le petit prince)
Das Kriegsbeil ist erst begraben, wenn man
nicht mehr weiß, wo es liegt.
Der Horizont des Berliners ist längst
nicht so groß wie seine Stadt.
(Kurt Tucholsky)
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß
man sich dumm stellen kann.
(Kurt Tucholsky)
Die Fliege an der Wand zählt nicht die
Stunde des Tages
(MAD-Magazin)
Die liebe ist wie ein omnibus auf den man
immer warten muss und kommt er endlich angeflizt dann ruft der schaffner
schon besetzt !
(bianca kaschel)
Die sich lieben, begegnen einander häufig.
(Griechische Spruchweisheit)
Eifersucht ist die Angst vorm Vergleich
(?)
Im Leben streben die Menschen mehr danach
Schmerz zu vermeiden, als Freude zu gewinnen.
(S. Freud)
Viele Augen sehen mehr
denn eins allein;
was einer nicht wüßt,
weiß die Gemein.
(Georg Rollenhaben)
Was du bist hängt von drei Faktoren ab: Was du geerbt hast, was
deine Umgebung aus dir machte und was du in freier Wahlaus dener Umgebung
und deinem Erbe gemacht hast
(Aldous Huxley)
Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern.
(?)
Die kürzesten Wörter, nämlich
ja und nein, erfordern das meiste Nachdenken.
(Pythagoras)
Erst wissen, dann wägen, dann wagen.
(Spruchweisheit)
Die Hälfte der Menschen lacht auf die
Kosten der anderen.
(Philippe Mericault Destouches)
Im Leben beruht alles auf nehmen und geben!
(?)
Jugendliche depressiv zu machen, ist so einfach wie Fische aus einem
Faß zu angeln.
(Die Simpsons)
Kein kluger Mann widerspricht seiner Frau. Er wartet, bis sie es selbst
tut.
(Humphrey Bogart)
Kunst ist mehr Müssen als Wollen.
(?)
Man geht nie weiter, als wenn man nicht mehr weiß, wohin man geht.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Nur in einem Punkt sind die Menschen zufrieden:
Ihr Verstand genügt ihnen - egal wieviel sie davon haben.
(Harold Pinter)
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn
Wissen ist begrenzt.
(Albert Einstein)
Was der Mensch mit großer Arbeit erstreiten muß, das wird
ihm eine Herzensfreude.
(Meister Eckhart)
Was hilft mit die Weite des Weltalls, wenn meine Schuhe zu eng sind.
(Armenisches Sprichwort)
Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht.
(?)
Wollen heißt Widersprüche wecken.
(?)
Zwei Dinge wird der Mann niemals verstehen. Das Geheimnis der Schöpfung
und den Hut einer Frau.
(Coco Chanel)
Heiraten bedeutet, seine Rechte halbieren und seine Pflichten verdoppeln.
(ARTHUR SCHOPENHAUER)
Bück Dich Fee - Wunsch ist Wunsch
(?)
Crescentem sequitur cura pecuniam.
Dem wachsenden Reichtum folgt die Sorge.
(Horaz)
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
(Nach B. Pascal)
Die ewige Liebe muß man unbedingt mehrere Male erleben - zum Vergleich.
(Katherine Hepburn)
Erst kommt das Fressen, dann die Moral.
(Bert Brecht)
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen,
bevor man müde ist.
(Daniels Sprüchesammlung)
Körper und Stimme leiht die Schrift dem stummen Gedanken,
durch der Jahrhunderte Strom trägt ihn das redende Blatt.
(Friedrich Schiller)
Kunst kommt von Können, denn wenn sie von Wollen käme
hieße sie ja Wunst.
(K. Valentin)
Nicht immer sind die Stillen auch die Weisen.
Es gibt verschlossene Truhen, die leer sind.
(Jean Giono)
Von Fröschen darf man keine Choräle erwarten.
(Englisches Sprichwort)
Wer ein Kamel liebt, muß sich mit seinen Höckern abfinden.
(Arabisches Sprichwort)
Zum Handeln gehört wesentlich Charakter, und ein Mensch von Charakter
ist ein anständiger Mensch, der als solcher bestimmte Zwecke vor Augen
hat und diese mit Festigkeit verfolgt.
(Georg Friedrich Hegel)
Zweifel mißlingt,
Glaube gelingt.
(Gisela Gräfin zu Solms-Wildenfels)
Argumente nützen gegen Vorurteile so wenig wie Schokoladenplätzchen
gegen
Stuhlverstopfung.
(Max Pallenberg)
Bedenke, daß Du nur Schauspieler bist in einem Stücke, das
der Spielleiter bestimmt.
(Epiktet)
Das Angesicht ist der größte Verräter.
(Sprichwort)
Das Gewissen", sagte einmal ein alter Indianer,
"ist ein kleines dreieckiges Ding in meinem Herzen.
Es steht still, wenn ich gut bin.
Tue ich aber böses, dreht es sich,
und die Kanten tun dann sehr weh.
Am schlimmsten ist, wenn ich weiterhin böse bin,
denn dann stumpfen die Kanten ab,
und ich spüre die Schmerzen nicht mehr."
Die Menschen sind unser bestes Gut.
(Kannibale)
Ein Mann, das ist doch nur ein paar Zentimeter Fleisch mehr.
(Kate Millet)
Liebe ist wie Pilzgericht:
erst hinterher kann man mit Bestimmtheit sagen, ob es unschädlich
war.
(Alma Cogan)
Von der Gelassenheit bis zur gelassen Heiterkeit ist noch ein weiter
Weg.
(Spruchweisheit)
Ein Egoist ist ein unfeiner Mensch, der für sich selbst mehr Interesse
hat,
als für mich.
(AMBROSE BIERCE)
Glaubt ihr, man könne kosten vom Gemeinen?
Man muß es hassen oder ihm sich einen.
(Franz Grillparzer)
Jeder sagt, verzeihen ist eine wunderbare Idee
- bis er selbst etwas zu verzeihen hat.
(?)
Marionetten lassen sich leicht in Gehenkte verwandeln.
Die Stricke sind schon dran
(Stanilaw Jerzy Lech)
Wir leben zu sehr in der Vergangenheit, haben
Angst vor der Zukunft und vergessen dabei völlig die Gegenwart
zu
genießen.
Die Welt hat genug für jedermanns bedürfnisse,
aber nicht für jedermanns Gier.
(Gandhi)
Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man
mit einem ernsthaften Gesicht tut.
(Georg Ch. Lichtenberg)
Das einzige, was man ohne Geld machen kann, sind Schulden.
(?)
Die erste Generation schafft Vermögen,
die zweite Generation verwaltet Vermögen,
die dritte studiert Kunstgeschichte,
die vierte verkommt.
(Otto von Bismarck)
Jedes Nachdenken über gutes oder schlechtes Benehmen zeugt von
einem Stillstand der geistigen Entwicklung.
(Oscar Wilde)
Mein Herr, Ihr Stil ist flüssig, Ihr Buch aber überflüssig.
(Gottfried Keller)
Wir wollen die Welt ein wenig besser verlassen,als wir sie vorgefunden
haben.
(von Robert Stevenson Baden-Powell dem Gründer der Pfadfinder
- danke Roland)
Buecher sind oft die besten Freunde. Aber sie sollten nicht die einzigen
in unserem Leben sein.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Das außerordentliche geschieht nicht auf glattem, gewöhnlichem
Wege.
(Goethe)
Dummheiten können reizend sein,
Dummheit nicht.
(Alberto Moravia)
Musik trägt über Abgründe.
(Spruchweisheit)
Aufrichtigkeit um jeden Preis ist die Tugend
derjenigen, denen es an Phantasie und Taktgefuehl mangelt.
(?)
Das Glück wohnt nicht im Besitze und nicht im Golde, das Glücksgefühl
ist in der Seele zu Hause.
(Demokrit)
Daß die Wogen sich senken und heben, das eben ist des Meeres Leben,
und daß es hofft
von Tag zu Tag, daß ist des Herzens Wellenschlag.
(Friedrich Rückert)
Der Juni bringt für jeden was,
denn Sommerzeit heißt Badespaß;
ein jeder Tag ist hier zu nützen,
die Vögel baden in den Pfützen.
(Oskar Stock)
Die beste Informationsquelle sind die Leute, die versprochen haben,
nichts
weiterzuerzählen.
(?)
Es läßt sich nicht erklopfen,
der eine hat den Wein,
der andre hat den Pfropfen,
man muß zufrieden sein.
Theodor Fontane
Das Leben hat keinen Sinn - außer dem, den wir ihm geben.
(Thornton Wilder)
Ich habe eine Diät gemacht und fettem
Essen und Alkohol abgeschworen - in zwei Wochen verlor ich 14 Tage.
(Joe E. Lewis)
Umwege erhöhen die Ortskenntnis
(?)
Den Adel gibt allein die Tugend.
(Juvenal)
Gedenke der Quelle, wenn du trinkst.
(Chin. Sprichwort)
Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfaehigen.
(Isaac Asimov)
Selbstverwirklichung ist oft nur ein großmäuliges Wort für
ein zielloses
Herumexperimentieren oder die Rechtfertigung stinknormaler Selbstsucht.
Eine Frau, die froh ist Sieger zu sein, versteht vom Leben so wenig,
wie eine Fliege von Fensterscheiben.
(?)
Tätig ist man immer mit einem gewissen Lärm.
Wirken geht in der Stille vor sich.
(Peter Bamm)
Was man von einem einzigen abkupfert, ist ein Plagiat; was man von zweien
abkupfert, ist wissenschafliche Forschung.
(Gefunden bei Helmut Sasse)
Erfolg ist ein schlechter Lehrmeister.
Er lässt sogar kluge Menschen glauben, sie könnten nicht verlieren.
(Bill Gates)
Es gibt Augenblicke, in denen man nicht nur sehen, sondern ein Auge
zudrücken muß.
(Benjamin Franklin)
Es ist doch immer dasselbe: Frauen
brüsten sich mit Pelzen und Juwelen
und Männer mit weisen Aussprüchen und
Zitaten.
(?)
Jeder schliesst von sich auf andere und beruecksichtigt nicht, dass
es auch anstaendige Menschen gibt.
(Heinrich Zille)
Kein Mensch ist so beschäftigt, daß er nicht die Zeit hat,
überall zu erzählen, wie beschäftigt er ist.
(Robert Lemke)
Nicht die alten Leute frage um Rat, sondern die, die gelitten haben.
(Spruchweisheit aus der Urkaine)
Schön und fromm stehen selten in einem Stall.
(Hebräische Spruchweiheit)
Tue nie etwas halb, sonst verlierst Du mehr, als Du je wieder einholen
kannst.
(Louis Amstrong)
Wir sagen und Ich meinen ist eine von den
ausgesuchtesten Kränkungen.
(Adorno. Minima Moralia.)
'Würde' ist die konditionale Form von dem, was einer ist.
(Karl Kraus)
Sage es mir, dann vergesse ich es. Zeige es mir, dann behalte ich es. Lass' es mich mit dir tun, dann verstehe ich es.
(Chinesisches Sprichwort, vielleicht von Konfuzius 551-479 v. Chr.)